Fußball

Schönes Preisgeld: 1500 Euro für Nörtens Malle-Sause

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Hier ist das Ding! Nörtens Mannschaftskapitän Michael Horst (links) wirft seinem Team symbolisch den Siegerpokal entgegen. Seine Mitspieler antworten mit der La Ola-Welle. 

Göttingen. Vor zwei Jahren gewonnen, vergangenes Jahr Zweiter – und jetzt schon wieder gewonnen: Das ist die beeindruckende Bilanz von Fußball-Bezirksligist SSV Nörten beim Sparkasse Göttingen-Cup in den jüngsten Jahren.

Möglich gemacht hat den 2:1-Sieg gegen den Landesligisten SVG Göttingen SSV-Neuzugang Jannik Psotta, der in der 6. und 88. Spielminute zum 2:0 traf, ehe Turnier-Torschützenkönig Lamine Diop in der Nachspielzeit noch auf 1:2 verkürzen konnte. Allerdings zu spät für die Schwarz-Weißen, die zuvor in der gesamten Vorbereitung 45 Tore geschossen hatten. Von den Nörtenern wurde die schwarz-weiße Torfabrik nun gestoppt.

„Das war ein guter Test für die Serie, eine gute Standortbestimmung“, lächelte Doppel-Torschütze Psotta und reichte den Siegerpokal erstmal weiter an die in der Kabine des SC Hainberg feiernden Teamgefährten.

Das Preisgeld von 1500 Euro könne man ja vielleicht für eine Abschlussfahrt nach Mallorca nach der für den SSV erst am übernächsten Wochenende beginnenden neuen Bezirksliga-Saison verwenden, machte sich Psotta Gedanken. Der bisherige Weender weiter: „Wir haben sehr effektiv gespielt, aus fünf Chancen zwei Tore gemacht. Außerdem haben wir die Taktik von unserem Trainer gut umgesetzt.“

Der so gelobte Jan Diederich gab das Lob seines Neuzugangs zurück: „Wir haben den Gegner gut vom Tor weggehalten und eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Und Torwart Dominik Hillemann war der Wahnsinn!“

Bei Diederichs SVG-Kollegen Dennis Erkner hielt sich die Enttäuschung übers verlorene Finale in Grenzen. „Bis auf das Ergebnis bin ich nicht unzufrieden.“ Von einem Dämpfer zur rechten Zeit wollte Erkner auch nichts wissen: „Nein, wir sind nicht überheblich. Für den Landesliga-Start am nächsten Sonntag bedeutet diese Niederlage nichts.“

Ähnlich sah es auch Teammanager Thorsten Tunkel: „Das hat keine Bedeutung. Aber vielleicht werden durch diese Niederlage nochmal unsere Sinne geschärft. Wir brauchen eben immer 100 Prozent Leistung.“

„Wir sind dem frühen Gegentor hinterhergelaufen“, ärgerte sich Torjäger Diop, dessen zu spätes 1:2 sein elftes Turnier-Tor war. „Gegen Nörten war einfach, schwer durchzukommen.“

Selbstkritisch zeigte sich Holger Jortzik, der das Vorbereitungsturnier zusammen mit Lutz Renneberg organisiert: „Wir hatten insgesamt etwas weniger Zuschauer als vor einem Jahr. Aber das Turnier wird weiter gut angenommen.“ Auch im kommenden Jahr bei der 15. Auflage wolle man wieder dezentral in vielen Austragungsorten spielen.

Jortzik weiter: „Es war ein starkes Finale, Nörten hat taktisch gut gespielt.“ In diesem guten Final-Duell der beiden besten Turnier-Teilnehmer vor 300 Zuschauern auf den Zietenterrassen.  gsd/nh

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