1:0-Sieg im Finale gegen den FC Auetal

SG Rehbachtal gewinnt den Sparda-Bank-Kreispokal

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Da ist der Pokal: Kapitän Patrik Schulze präsentiert die Trophäe.

Nörten-Hardenberg – Der leichte Favorit ist seiner Rolle gerecht geworden: Die Fußballer der SG Rehbachtal haben am Sonntag in Nörten-Hardenberg den Sparda-Bank-Kreispokal gewonnen. Der Vize-Kreismeister setzte sich vor 500 Zuschauern mit 1:0 (0:0) gegen den FC Auetal durch.

Was tat sich in den 90 Minuten?

Rehbachtal war die etwas aktivere Mannschaft. Auetal stand tief und wollte kontern. Nach durchaus munterem Auftakt verflachte die Partie. Die Abwehrreihen standen gut. Die Folge: ein Pokalfinale ohne nennenswerte Torchancen. Lediglich bei Standards ging es ab und an wenigstens ein bisschen heißer zu. So war das torlose Remis zur Halbzeit nicht wirklich eine Überraschung.

Nach diesem Bild ging es auch nach der Pause weiter. Kein Team rückte von seiner Taktik ab. Dafür stand zu viel auf dem Spiel. Stattdessen wurde das Duell immer härter. Fouls auf beiden Seiten ließen so etwas wie Spielfluss nicht mal ansatzweise entstehen. Im Endspurt wollte Rehbachtal das Elfmeterschießen dann doch gern vermeiden und hatte das nötige Glück auf seiner Seite, als Kapitän Patrik Schulze das Duell in der Nachspielzeit entschied.

Geht das Ergebnis so in Ordnung?

Einen Sieger nach 90 Minuten hatte die Partie eigentlich nicht verdient. Rehbachtal war zwar bemühter und versuchte mehr, doch dass beiden Klubs bis in die letzten Minuten hinein kein Tor gelang, passte eigentlich ziemlich gut zum schwachen Niveau des Endspiels.

Wie war die Stimmung in Nörten-Hardenberg?

Sagen wir es mal so: Es gab schon stimmungsvollere Endspiele. Laut wurde es eigentlich nur bei strittigen Entscheidungen des Schiris. Und da fühlten sich die Auetaler klar benachteiligt. Das gipfelte in einer Rudelbildung kurz vor dem Abpfiff, als die Situation zu eskalieren drohte. Der Schiri, den einige Auetaler als Grund für die Niederlage ausgemacht hatten, konnte nur unter dem Schutz diverser Ordner den Platz verlassen. Ein unwürdiges Ende der Partie. 

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