FC Sülbeck/Immensen holt sich den Kreispokal

Das ist der Sieger des Sparda-Bank-Kreispokals – FC Sülbeck/Immensen: (Hinten von links) Trainer Burkhard Lange, Betreuer Uwe Marxhausen, Jan Stellhorn, Lukas Niesmann, Tobias Scheider, Jendrik Bühring, Yannik Bohne, Rene Pach, Julian Vieth, Betreuer Jens Bode, Kapitän Philipp Papenberg, Betreuer Michael Fischer, Christian Trutz. (Vorne) Sören Neumann, Kevin Grobecker, Ivan Pralas, Martin Rau, Florian Papenberg, Alexander Menne, Tim Grobecker und Christian Hoffmann.

Sudheim. Der Sieger des Sparda-Bank-Pokals heißt FC Sülbeck/Immensen. Der Vierte der abgelaufenen Kreisliga-Saison setzte sich in einem spannenden Endspiel gegen den Liga-Konkurrenten FC Bollert durch und feierte hinterher ausgelassen den Erfolg, der alles andere als gewöhnlich war.

Denn die Fußballer aus Sülbeck und Immensen sind mittlerweile so etwas wie Pokalspezialisten: das Team von Trainer Burkhard Lange sicherte sich bereits 2013 den Cupsieg.

Verdient war der Sieg des FC vor allem deshalb, weil in den ersten 45 Minuten nur das Lange-Team spielte. Die Bollert-Kicker sorgten einzig bei einem Kopfball von Marvin Schulze für Torgefahr (36.), ansonsten hatte das Team von Trainer Holger Erdmann alle Hände voll zu tun, die spielstärkeren Kontrahenten in den Griff zu bekommen – was nicht immer gelang.

Schwer in den Griff zu bekommen: Sülbeck/Immensens Florian Papenberg (li.) setzt sich gegen Tino Renneberg (FC Bollert) durch.

Nach kurzer Anlaufphase übernahmen die Sülbecker das Kommando. Und gleich die erste Torchance brachte den Erfolg. Nach toller Vorarbeit von Jan Stellhorn traf Lukas Niesmann zum 1:0 (23.). Bis zur Pause hatten Sören Neumann (27.) und Niesmann (40.) den zweiten Treffer auf dem Fuß.

Pfosten-Treffer als Weckruf

Auch nach dem Seitenwechsel spielte zunächst nur das Team um Kapitän Philipp Papenberg. Neumann (48.) scheiterte ebenso wie zweimal Stellhorn (52./54.) an Bollert-Keeper Stülzebach (48.). Dazwischen gab es eine Elfmeterentscheidung für den FC, die Schiedsrichter Lorenz nach Unterredung mit seiner Assistentin an der Linie wieder zurücknahm (52.). Erst in der 61. Minute belohnten sich die Sülbeck/Immenser für ihren Sturmlauf, als Neumann per Flachschuss ins kurze Eck traf.

Obligatorische Bierdusche: Sülbeck/Immensens Trainer Burkhard Lange (Mitte) nahm’s gelassen.

Stark allerdings, dass die Spieler des FC Bollert nun nicht aufsteckten. Im Gegenteil, denn ein Schulze-Kopfball an den Pfosten nach Freistoß von Sven Iloge (72.) war das Wecksignal für den Schlusssturm. Spätestens als Torhüter Tobias Scheider einen Iloge-Freistoß nach vorne abprallen ließ und Verteidiger Schulze zum 1:2 (77.) traf, war der FC Bollert wieder voll da und warf in den letzten zehn Minuten alles nach vorne. Sogar Torhüter Stülzebach war bei Ecken vorne mit dabei. Doch einzig der eingewechselte Henrik Bliedung brachte das FC-Tor in der dritten Minute der Nachspielzeit noch einmal in Gefahr. Davor gab es reichlich Konterchancen für den Cupsieger. Dass die nicht genutzt wurden, konnte FC-Trainer Lange hinterher verschmerzen. „Jetzt wird es Zeit, dass wir endlich in die Bezirksliga aufsteigen.“

Von Ottmar Schirmacher und Ralf Walle

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