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VfV Oberode will raus aus der Achterbahn

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Von: Per Schröter

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Im Vorwärtsgang: Christina Barke gehörte während der Hinserie zu den auffälligsten Oberöder Spielerinnen.
Im Vorwärtsgang: Christina Barke gehörte während der Hinserie zu den auffälligsten Oberöder Spielerinnen. © Per Schröter

In der Fußball-Bezirksliga der Frauen überwintert der VfV Oberode auf dem vorletzten und damit auf einem Abstiegsplatz.

Oberode – In der ersten Halbserie schickte das Team um Mannschaftsführerin Alina Kahlke ihre Trainer Toni Heßler und Frank Flohr auf eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle.

Nachdem die Saison mit dem 1:1 bei der SVG Göttingen II einigermaßen verheißungsvoll begonnen hatte, gab es mit der 1:6-Heimklatsche gegen den TSV Gladebeck gleich den ersten Nackenschlag. Drei klare Niederlagen bei MF Göttingen II (0:7), zuhause gegen Breitenberg (1:4) und in Groß Schneen (1:3) folgte ein souveräner 7:2-Heimsieg gegen Northeim II, der die Wende zum Besseren einläuten sollte. Was folgte war jedoch ein indiskutabler Auftritt bei Aufsteiger Wulften/Lindau/Hattorf und mit 1:13 die höchste Niederlage seit vielen Jahren.

„Die Mädels hatten in vielen Spielen ein Problem mit der Einstellung“, sagt Toni Heßler, der sich allerdings genau darauf keinen Reim machen kann. „Natürlich hatten wir viel Verletzungspech und konnten nur selten in derselben Formation auflaufen“, spielt er auf die längerfristigen Ausfälle von Leistungsträgerinnen wie Christina Barke, Lena Glatter und Neuzugang Jessica Heritz sowie die Fußprobleme von Mittelfeldchefin Vanessa Drüke an, die sie während der gesamten Hinserie beeinträchtigten. „Dennoch steckt viel mehr Potenzial in der Mannschaft, was man dann ja auch in den letzten drei Spielen gesehen hat“, so Heßler. Da rissen sich die Oberöderinnen wieder am Riemen, holten beim 2:2 gegen den FC Westharz einen Zähler, zeigten beim 1:3 in Denkershausen eine starke Leistung und bogen gegen Moringen einen 0:2-Pausenrückstand noch in einen 3:2-Sieg um.

„Für die Rückrunde muss es unser Ziel sein, deutlich mehr Konstanz in unser Spiel zu bringen“, sagt Toni Heßler. „Die letzten Auftritte haben Mut gemacht und ich bin mir sicher, dass die Mannschaft weiter zusammenwächst und es im weiteren Saisonverlauf mit dem Klassenerhalt klappen wird.“ Hauptgrund für den Optimismus des Trainers ist die in seinen Augen positive Entwicklung zahlreicher Spielerinnen. Das fange an bei Theresa Wiesner, die als ehemalige Feldspielerin im Tor immer stärker werde und reiche über die Neuzugänge Jana Krekeler, Pia Polter, Alena Grünewald und Jessica Heritz, die inzwischen alle „enorm wichtig für unser Spiel“ geworden seien, bis zu Routiniers wie Alina Kahlke, die „eine ganz starke Hinserie“ gespielt habe. „Wenn die Entwicklung innerhalb der Mannschaft so weitergeht, dann werden wir im nächsten Jahr viel Spaß mit ihr haben“, glaubt Heßler fest an sportlich bessere Zeiten.

Die VfV-Torjägerliste: Christina Barke 7, Jessica Heritz 5, Vanessa Drüke 2, Jana Krekeler 2, Lena Glatter 1, Alina Kahlke 1. (Per Schröter)

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