Fußball-Gruppenliga: Hit steigt in Wabern – Fünf Schwalm-Eder-Duell – Riemann kehrt nach Körle zurück

Reinemann spielt voll auf Sieg

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Wieder am Ball: Michael Mason (re., SG Lohre/Niedervorschütz), hier im Duell mit Neuental/Jesbergs Dominik Pretz.

Schwalm-Eder. In fünf Partien des 18. Spieltages der Fußball-Gruppenliga stehen sich jeweils zwei Teams aus dem Schwalm-Eder-Kreis gegenüber. Dabei tritt Tabellenführer Mengsberg bei Brunslar/Wolfershausen an, während im Spiel Wabern gegen Homberg zwei Verfolger aufeinander treffen.

TSV Wabern - FC Homberg (Sa. 14.30 Uhr).

Beim 1:4 im Spiel der Hinrunde wurden die Kreisstädter bei Toren der TSV-Torjäger Florian Korell (2), Fabian Korell und Dennis Alberding klassisch ausgekontert. Dennoch hat FCH-Trainer Torsten Kehr auch diesmal keine Sonderbewachung für die Stürmer der Gastgeber vorgesehen: „Wir wollen unsere Defensivaufgaben im Kollektiv lösen“, erklärt der Coach vor der Fahrt an den Reiherwald. Mit guten Aussichten, denn die Abwehr der Gäste gehört zu den Besten der Gruppenliga.

SG Kirchberg/Lohne - FC Edermünde (Sa. 16 Uhr).

Ins Duell des besten Aufsteigers (SG) gegen den schlechtesten (FCE) gehen die Gastgeber als Favorit. „Ein Derby, dazu noch als Heimspiel, da wollen wir auf jeden Fall gewinnen“, macht SG-Spielertrainer Mike Reinemann klar, dass das 2:7-Debakel aus Altenlotheim längst abgehakt ist. Der Coach selbst sowie Tobias Hofmann und Paul Graf trafen beim 3:1-Erfolg im August.

Das Gegentor für die Gäste erzielte damals Dominik Heldmann. Der Torschütze ist in Lohne wieder im Kader, ebenso Denis Mauthner. Fest steht dagegen, dass Mike Riemann den FCE wieder in Richtung Körle verlassen wird. Trainer Pierre Hommel zeigt sich auch nach der sechsten Niederlage in Folge unverzagt: „Trotz allem sind wir auf einem guten Weg und werden uns auch in Lohne nicht verstecken.“

FC Körle - VfB Schrecksbach (So. 14.45 Uhr).

Gegensätzlich verliefen die letzten Wochen für die beiden Kontrahenten: Während der FCK seit fünf Spielen ungeschlagen ist, hat der VfB keine seiner letzten neun Begegnungen gewonnen. Seit nunmehr 555 Minuten ohne Torerfolg, hofft die Elf von Trainer Christof Baum auf ein Ende der Ladehemmung von Marcel Reitz und Matthias Quehl.

Die Hausherren müssen Torhüter Mario Umbach ersetzen, der nach seiner schweren Gehirnerschütterung aus dem Spiel in Haldorf sich auf dem Weg der Besserung befindet. Mit Sven Sennhenn kann die Müller-Elf auf einen ausgesprochen erfahrenen Vertreter setzen. Während die Gastgeber mit Toren von Burim Miftari ihre Erfolgsserie fortsetzen wollen, sehnen sich die Schwälmer nach der dringend benötigten Erholung in der Winterpause .

SG Lohre/Niedervorschütz - 1. FC Schwalmstadt II (So. 14.45 Uhr).

Die „Lohrschützer“ kamen beim 1:7 in Mengsberg arg unter die Räder, boten dem Klassenprimus jedoch eine Halbzeit lang heftigen Widerstand. „Ein Dreier vor der Winterpause wäre enorm wichtig“, plant SG-Trainer Werner Alder die Revanche für die 0:3-Hinrundenniederlage. Dabei fehlt weiter der verletzte Jan Steinbach, doch mit Torwart Mike Seeber und Antreiber Michael Mason stehen dem Coach zwei wichtige Akteure wieder zur Verfügung. Bei den Gästen sind Alexander Bach, Tom Lorenz, Sebastian Peter und Niklas George wieder dabei. „Wir wollen uns vor der Pause noch eine günstige Ausgangslage fürs neue Jahr schaffen“, sagt FCS-Trainer Hans Schweigert.

SG Brunslar/Wolfershausen - TSV Mengsberg (So. 14.45 Uhr).

Die Gastgeber kassierten beim 0:4 in der Hinrunde gegen den Tabellenführer ihre bislang höchste Niederlage. „Wir spielen gegen die stärkste Elf der Liga, da sind wir krasser Außenseiter“, erklärt SG-Spielertrainer Nico Röhn vor der Partie gegen die Kicker vom Engelhain.

Und ergänzt: „Leider haben wir nicht mehr die Form, die uns zu Beginn der Serie Punktgewinne gegen Schwalmstadt II und Baunatal ermöglicht hat.“ Die Gäste haben seit dem vierten Spieltag nicht mehr verloren und als einziges Team bislang alle 17 Spiele bestritten. „Da kann man besser planen“, hofft TSV-Trainer Mario Selzer auf die Austragung der beiden noch verbleibenden Spiele. In Brunslar muss der Coach Lars Berger (Beruf) und Peter Popielarz (Urlaub) ersetzen. (zkv)

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