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Hemelner Rekordsieg für die Ewigkeit

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Von: Manuel Brandenstein

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Schoss den Vogel ab: Sönke Wenzel (hier ein Archivbild) war gegen Grone wieder einmal Hemelns erfolgreichster Torschütze. Am Sonntag traf er achtmal. Archivbild: Manuel Brandenstein
Schoss den Vogel ab: Sönke Wenzel (hier ein Archivbild) war gegen Grone wieder einmal Hemelns erfolgreichster Torschütze. Am Sonntag traf er achtmal. Archivbild: Manuel Brandenstein © Brandenstein, Manuel

Was jetzt kommt, ist kein Druckfehler: Die Fußballer des TSV Jahn Hemeln gewannen ihr letztes Spiel des Jahres 2022 mit sage und schreibe 19:5!

Altkreis Münden – Hemelns Gegner FC Grone II war in der Defensive hoffnungslos überfordert und die Hemelner fuhren einen Rekordsieg ein, der selbst in der 2. Kreisklasse wohl kaum überboten werden dürfte. Dieser Rekord besitzt Potenzial, einer für die Ewigkeit zu sein.

Auch das zweite Spiel des Wochenendes ging an die Jahner (3:2 in Mengershausen), sodass Sprecher Michael Rudolph feststellen konnte: „Das war für uns das perfekte Wochenende. Wir sind froh, dass wir diese beiden Spiele trotz grenzwertiger Bedingungen am Freitag durchgezogen haben.“ In der Tabelle sprang der TSV so hoch wie noch nie in dieser Saison, auf Position fünf.

TSV Jahn Hemeln - FC Grone II 19:5 (9:1). Klare Niederlagen hatten die Groner in dieser Saison schon einige kassiert, doch was am Sonntag auf dem Hemelner Lohberg passierte ließ viele ungläubige Blicke zurück. Das Groner 1:12 in Elliehausen Ende September war bislang das klarste Ergebnis. Jetzt setzten die Hemelner noch mal sieben Treffer drauf.

Die Gäste waren nur mit zehn Mann angetreten und zudem ohne Trainer. Nachdem sie mit 1:8 hinten lagen, spielte Hemeln ebenfalls nur noch mit zehn Akteuren weiter. An der Torflut änderte das jedoch nichts. Hemeln spielte sich in einen wahren Rausch, erzielte viele sehenswerte Treffer und ließ trotz klarster Führung bis zum Abpfiff nicht nach. Zur Trefferflut steuerte allein Sönke Wenzel acht Tore bei. Auf der anderen Seite sahen die Zuschauer eine Gastmannschaft, die sich aus den Gegentoren am Fließband nichts zu machen schien. Einer ihrer besten Spieler war kurioserweise ihr Torhüter, der noch mehr Genickschläge verhinderte. Hemeln vergab außerdem noch einen Strafstoß und traf dreimal Pfosten oder Latte.

„Ich weiß nicht, was sich die Groner dabei gedacht haben. Sie haben einfach immer weiter nach vorn gespielt, was uns natürlich große Räume und viele Chancen eröffnet hat“, so Hemelns Teammanager Michael Rudolph. Er betonte aber auch gleichzeitig die faire Art der Groner. Schließlich wäre es durchaus denkbar gewesen, dass sich die Gäste mit Frustfouls Luft verschafft hätten oder gar den Platz demoralisiert verlassen hätten. Doch stattdessen zogen sie die 90 Minuten auf einem überraschend gut bespielbaren Sportplatz, der mit dem hohen Resultat laut Rudolph nichts zu tun gehabt habe, wacker durch. Für Hemeln ein toller Jahresabschluss. Hemelner Torschützen: S. Wenzel 8, Hermerschmidt 3, Tim Beuermann 2, S. Kühne 2, Olesch 2, Ehlers, Munk. (Manuel Brandenstein)

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