TSV-Reserve besiegt SG Söhrewald

Relegation zur Kreisoberliga: Heiligenrode II steigt nach 1:0 auf

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Unaufhaltsam: Daniel Greger (Mitte) und der TSV Heiligenrode II waren von der SG Söhrewald mit Marc Bergen (links) und Julian Wagner auf dem Weg zum Aufstieg nicht zu stoppen.

Niestetal – Leichtes Spiel hatte der TSV Heiligenrode II vor 500 Zuschauern gegen die SG Söhrewald nicht. Weil die Mannschaft von Trainer Zeljko Krizanovic aber in allen Belangen überlegen war, gewann sie durch ein Tor von Oliver Stöhr (38.) hochverdient 1:0 (1:0) und steigt als Sieger der Relegationsgruppe in die Fußball-Kreisoberliga auf. Die Gäste müssen nach der ersten Saison des Bestehens ihrer Spielgemeinschaft runter in die Kreisliga A.

Nach nervösem Beginn kamen die Heiligenröder, denen schon ein Punkt gereicht hätte, ins Rollen. Mit ihrer einzigen echten Gelegenheit wären die von Matthias Kepper trainierten Gäste dennoch beinahe in Führung gegangen. Nach einem langen Freistoß war die TSV-Abwehr unaufmerksam, aber Nico Maurer setzte den schwer zu nehmenden Ball am langen Pfosten vorbei (32.).

Wenig später fiel das Tor des Tages. Nach einer feinen Kombination ließ Oliver Stöhr seinen Gegner stehen und versenkte den Ball zum 1:0. „Vorher haben wir zu viel klein-klein gespielt. Da wollte ich es mal von weiter weg probieren“, kommentierte Stöhr seinen perfekten gezirkelten Linksschuss ins lange Eck. „Der linke ist mein schwacher Fuß. Damit kann ich nicht so fest schießen“, begründete er seinen Entschluss zum Schlenzen.

Zuversichtlich war der TSV in die Partie gegangen und fühlte sich auch nach dem hohen Erfolg im ersten Spiel in Ihringshausen nicht zu sicher. „Wir wollten gewinnen und keinesfalls auf Unentschieden spielen“, sagte Stöhr. In Gefahr geriet der Aufstieg tatsächlich kaum. „Bedenken hätte ich nur gehabt, wenn Söhrewald ausgeglichen hätte.“ Doch davon waren die Gäste weit entfernt. Nur ein einziges Mal in der zweiten Halbzeit kamen sie ansatzweise gefährlich vors Tor. Ansonsten hatten die Heiligenröder alles im Griff. Auch wenn es ihnen nicht gelang, mit einer ihrer guten Möglichkeiten die Führung auszubauen.

Fehlte den Söhrewaldern der Glaube an sich selbst? „Nein, wir haben bis zum Schluss an uns geglaubt. Auch wenn das nicht die Leistung war, die wir uns vorgestellt hatten“, sagte Kapitän Fabian Siemon und nannte die Ursache: „Wir sind nicht ins Spiel gekommen, haben reagiert und nicht agiert.“

Was ihm wichtig war: „Wir können stolz sein. Wir sind unter ungünstigen Bedingungen in die Saison gegangen und haben uns nach schwacher Hinrunde gesteigert. Wenn es einen Fußballgott gibt, steigen wir gleich wieder auf.“ Foto: Andreas Fischer

Heiligenrode: Scherb - Faust (15. Heinemann), Gerber, Montero Rodriguez, Brandt - Gude (67. Radisavljevic), Özdemir (82. Otto) - Ebner, Stöhr (90.+1 Vogler), Vogler (77. Gude) - Daniel Greger Söhrewald: Beuermann - Wagner (75. Schneider), Bergen, Baumann, Siegener - Siemon, Schäfer - Nico Maurer (64. Bosch), Kapler, Schneider (45. Marvin Maurer) - Chris Maurer SR: Dervisi (Vellmar) - Zuschauer: 500

Tor: 1:0 Stöhr (38.)

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