Fußball-Oberliga: 1. SC Göttingen 05 will auch bei Neuling VfL Oldenburg punkten

Respekt vor dem Neuling

Für 05-Kapitän Christian Horst: Torben Rudolph (li., gegen Drochtersens René Kracke) rückt in die Innenverteidigung.
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Für 05-Kapitän Christian Horst: Torben Rudolph (li., gegen Drochtersens René Kracke) rückt in die Innenverteidigung.

Göttingen. „Das wird ein ganz, ganz schwerer Gang.“ Trainer Hans-Jörg Ehrlich zeigt durchaus Respekt vor dem Aufsteiger VfL Oldenburg, bei dem der SC Göttingen 05 am dritten Spieltag der Fußball-Oberliga Niedersachsen am Sonntag um 17 Uhr zu Gast ist.

„Die Oldenburger haben immerhin 2:0 in Drochtersen gewonnen, wir aber gegen Drochtersen nur 0:0 zuhause gespielt“, nennt Ehrlich auch den Grund seines Respekts vor dem VfL. Zumal der 05-Coach möglicherweise auf seine beiden etatmäßigen Innenverteidiger verzichten muss. Kapitän Christian Horst fehlt urlaubsbedingt. Julian Keseling hat einen steifen Nacken und fehlte daher unter der Woche beim Training. Für Horst rückt Torben Rudolph ins Abwehrzentrum, Patric Förtsch würde Keseling ersetzen. Eine weitere Alternative wäre noch der erst 17-jährige Lukas Pampe, den Ehrlich aufgrund seiner zwei Spiele zuvor in der U 19 des SC 05 gegen Drochtersen geschont hatte.

Ob Nikolai Wolany erneut, wie schon gegen Drochtersen, zwischen den Pfosten steht, darauf wollte sich Ehrlich noch nicht festlegen. „Ich war mit Wolany durchaus zufrieden. Er muss auf jeden Fall eine Woche später wieder ran, da Holzgrefe aus privaten Gründen nicht da ist“, meint Ehrlich. Also gut möglich, dass Wolany eine erneute Bewährungschance erhält.

Auf Kunstrasen wird gespielt

Kleiner Nachteil für die Schwarz-Gelben in Oldenburg könnte sein, dass auf Kunstrasen gespielt wird. Daher haben die 05er in dieser Woche einige Trainingseinheiten auf dem Kunstrasenplatz im Jahn-Sportpark absolviert.

Aber auch beim Aufsteiger wollen die Göttinger punkten, um den guten Eindruck der ersten beiden Spieltage zu bestätigen. „Keine Frage, wir haben schon vor, in Oldenburg zu punkten, was nicht unbedingt einfach wird“, sagt Ehrlich. (wg/gsd)

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