Kreisoberliga: Schirru-Elf trifft auf Tabellenvorletzten – SG Eder empfängt Südkreis

Röddenau unter Druck

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Dauerläufer: Röddenaus Stefan Weixler setzt sich gegen Großseelheims Martin Schott durch. Am Wochenende empfängt Röddenau den SV Eckelshausen.

Frankenberg. Nach vier Wochen Zwangspause greift die SG Eder Frankenberg in der Kreisoberliga Nord wieder ins Geschehen ein. Gegner ist die FSG Südkreis, die nach einem völlig verkorksten Fehlstart so langsam an alte Leistungen anknüpft.

Die SG Rosenthal/Roda muss zum Tabellenletzten SG Fronhausen und der TSV Röddenau sinnt zuhause gegen den SV Eckels- hausen auf Wiedergutmachung nach der 0:3-Niederlage gegen Gladenbach.

SG Fronhausen - SG Rosenthal/Roda: „Gegen Biedenkopf hatten wir beim 1:1 Glück. Das war die stärkste Mannschaft gegen die wir bis jetzt gespielt haben“, erinnert sich Trainer Walter Michel und freut sich daher über den Punktgewinn.

Gegen Fronhausen bleibt seine Personallage weiter angespannt. „Was das betrifft, war es die gesamte Vorrunde nicht berauschend. Trotzdem wollen wir gegen Fronhausen erfolgreich sein. Es wird schwierig. Sie haben mit Jens Heubel einen neuen Trainer. Das ist ein klares Sechs-Punkte-Spiel für beide Mannschaften.“

TSV Röddenau - SV Eckelshausen: Die 0:3-Niederlage in Gladenbach war alles andere als im Sinne von Trainer Cataldo Schirru. „Wir waren eigentlich die bessere Mannschaft, haben es nur verpasst unsere Tore zu machen. Nach dem 0:2 in der 86. Spielminute und der Gelb-Roten Karte für Benjamin Kunick mit nur noch zehn Spielern auf dem Platz war das Spiel gegessen.“

Schirru hat aber weitere positive Seiten gesehen. „Leistungsmäßig haben wir an das Spiel gegen Kirchhain angeknüpft, was schon mal wichtig war. Durch die Niederlage stehen wir jetzt aber wieder unter Druck und müssen gewinnen.“ Gleiches gilt auch für den Tabellenvorletzten Eckelshausen. Bis auf Sven Hönig und André Bienhaus kann der TSV-Trainer seinen stärksten Kader aufbieten.

SG Eder Frankenberg - FSG Südkreis: „So eine lange Pause innerhalb der Runde ist genauso als wäre man nach der Vorbereitung in die Saison gestartet.“ Trainer Oliver Sprang ist alles andere als glücklich mit den witterungsbedingt ausgefallenen Spielen. „Da muss man erst wieder in Tritt kommen“, weiß er und sieht gegen Südkreis einiges auf sein Team zukommen. „Die FSG hat Akteure in seinen Reihen, die ein Spiel alleine entscheiden können.“

Sein Team wiederum hat während der Pause hart trainiert und alle Mann sind an Bord. Sprang gibt aber zu bedenken: „Wir müssen erst einmal sehen, wie wir wieder aus der Pause heraus kommen. Eines ist aber sicher. Die Jungs sind alle heiß und brennen, wollen unbedingt wieder spielen“. Einen erneuten Spielausfall will Trainer Sprang nicht zulassen.

Von Dieter Geßner

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