3:1 im Endspiel gegen Wien / Wolfsburg Dritter vor Mainz

Hannover 96 gewinnt den Sparkasse&VGH-Cup

Nach den Vorrundenspielen den späteren Turniersieger zu tippen, damit hatten die Zuschauer beim Sparkasse&VGH-Cup bereits in den vergangenen Jahren arge Probleme. Denn nicht immer gewinnt beim viertägigen Fußball-Marathon in Göttingen das Team, das den schönsten Fußball spielt.

Auch am Sonntagabend hatten vorher vermutlich die wenigsten der 2800 Besucher in der ausverkauften Lokhalle den Sieger vorausgesagt: Hannover 96! Der Nachwuchs des Fußball-Bundesligisten setzte sich im Endspiel der 24. Auflage gegen Austria Wien mit 3:1 nach Neunmeterschießen durch.

Konzentriert gingen die Akteure des niedersächsisch-österreichischen Duells das Finale an. Und ein wenig dürften sich die Akteure von Austria Wien an das vergangene Jahr erinnert haben, als sie im Endspiel gegen Schalke 04 unterlagen. Ismael Shradi-Tajouri brachte die Österreicher bereits in der vierten Minute in Führung. Doch die Roten zeigten Moral, ließen sich von dem Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen und wurden spät für ihre Bemühungen belohnt. Zwei Minuten vor der Schlusssirene traf Malte Bertram zum völlig verdienten Ausgleich, der die Entscheidung vom Neunmeterpunkt nötig machte.

Und da hatten die Hannoveraner die besseren Nerven. Während Janick Schulze und Niklas Teichgräber für 96 trafen, scheiterten Torjäger Peter Michorl und Alexander Frank an Hannovers Torhüter Fabian Pietler: Die schnelle und unspektakuläre Entscheidung auf dem neuen Kunstrasen.

Internationales A-Juniorenturnier in der Lokhalle

Internationales A-Juniorenturnier in der Lokhalle
Internationales A-Juniorenturnier in der Lokhalle © Jelinek
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Schalke und BVB enttäuschen

Den Ausgang des Turniers bekamen einige Akteure nicht mehr zu sehen. Zum Beispiel die Spieler von Borussia Dortmund, die ihre Koffer nach zwei Packungen (1:5 gegen Hannover, 0:4 gegen Gladbach) bereits nach der Zwischenrunde packen mussten. Auch Vorjahresfinalist Schalke verpasste das Viertelfinale nach einer 2:5-Pleite gegen Fulham.

Zu den erfolgreichsten Klubs der vergangenen Jahre zählt in der Lokhalle der VfL Wolfsburg. In den letzten fünf Jahren erreichten die kleinen Wölfe dreimal das Viertelfinale und zweimal das Halbfinale. „In diesem Jahr hätten wir es schaffen können. Wir hatten ein wirklich gutes Team und haben schön und erfolgreich gespielt. Aber nur bis zum Halbfinale“, gestand Co-Trainer Thorsten Kohn nach der 1:4-Pleite gegen den späteren Sieger Hannover.

Dabei hatten die Wolfsburger für das Turnier in der Lokhalle prominente Verstärkung erhalten: Maximilian Arnold. Der feine Techniker mit der Rückennummer zehn ist schon seit längerem im Blickpunkt der Erstligaprofis und debütierte in der vergangenen Saison als 17-Jähriger in der Bundesliga.

Arnold, der jüngste Spieler in der Vereinsgeschichte des Meisters von 2009, bastelt derzeit an seinem Abitur, spielt deshalb auch in der Rückrunde weiter für die Junioren. Gestern kam er als fliegender Torhüter zum Einsatz. Ein kleiner Trost für den Junioren-Nationalspieler war der Sieg im kleinen Finale, in dem die Wolfsburger dem FSV Mainz beim 6:4 einen unterhaltsamen Schlagabtausch lieferten.

Von Ralf Walle

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