Trainer Tuncay Aral legt nach dreieinhalb Jahren sein Amt nieder

Rücktritt beim Fußball-Gruppenligisten FC Bosporus

Kein Trainer beim FC Bosporus mehr: Tuncay Aral. Fotos: nh

Kassel. Paukenschlag beim Fußball-Gruppenligisten FC Bosporus. Trainer Tuncay Aral hat sein Amt niedergelegt - und das nach dreieinhalb Jahren Tätigkeit als Coach und zwei Aufstiegen.

Am Rande eines Testspiels am Sonntag will sich Aral von seiner Mannschaft verabschieden, wie er gegenüber unserer Zeitung erklärte. Bis zum Sommer soll Kapitän Parham Nasseri das Training leiten - unterstützt vom ehemaligen Abteilungsleiter Abdullah Tokmak, wie Cengiz Aksu vom FC Bosporus bestätigte.

Aral begründete seinen Rücktritt zum einen mit einer privaten Angelegenheit: Der 36 Jahre alte Mitarbeiter von VW will womöglich noch einmal ein Studium beginnen. Zum anderen habe es zuletzt aber auch interne Probleme beim FC Bosporus gegeben. Konkret: Die Trainingsbeteiligung habe mehr und mehr nachgelassen. „Vielleicht braucht es jetzt einfach neues Blut“, sagt Aral, der sich mit seinem Schritt erhofft, dass alle noch einmal wachgerüttelt werden.

Der FC Bosporus belegt derzeit Rang vier in der Gruppenliga. Aral kam vor fünf Jahren zu dem Klub - damals als Spieler. Nach etwas mehr als einem Jahr übernahm er das Traineramt. Er führte den FC von der Kreisliga A in die zwei Klassen höhere Gruppenliga.

Insgesamt fällt ihm der Abschied sehr schwer, sagt Aral, der nicht ausschließt, bald wieder als Trainer tätig zu sein. Erst kürzlich erwarb er den C-Schein. Was nun kommt? „Ich lasse mich überraschen.“

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