Jugendfußball

Saisonbilanz: Punkterekord und Vizemeisterschaft für den KSV Hessen 

+
In der Zange: Die Baunataler Marco Mandelka (links) und Jan Maier bedrängen Till Hausotter.

Die vier Fußball-Junioren-Hessenligisten blicken zufrieden auf die Saison zurück. Die C-Junioren des KSV Hessen Kassel verpassten auf der Zielgeraden nur ganz knapp den Gewinn.

A-Junioren

Die Junglöwen (4. Platz/13 Siege/45 Punkte) übertrafen den vereinsinternen U-19-Punkterekord der Runde 2016/17 um drei Punkte. Aufteilen lässt sich die abgelaufene Spielzeit der Kasseler A-Jugend in zwei große Serien. Von Mitte September bis Mitte März blieb die U19 in elf Partien in Folge ungeschlagen (sieben Siege, vier Unentschieden), um dann allerdings bis Anfang Mai sechsmal in Serie zu verlieren.

„Es war schon sehr außergewöhnlich, dass mir aufgrund einer großen Verletzungsmisere ab Januar die komplette Mittelsäule weggebrochen ist. Uns hat dann total die Reife gefehlt“, erklärt Trainer Christian Andrecht. Die Ausfälle von Nils Twardon, Marius Rohde, Jan Luca Schmeer, Marvin Urban, Luca Wendel und Mustafa Hamidi waren nicht zu kompensieren. Dadurch, dass mit Marcel Fischer (12 Saisontreffer) der Mittelstürmer aus der Not in die Innenverteidigung gezogen werden musste, fehlte zudem vorn die Wucht.

B-Junioren

Die Kasseler B-Junioren (10. Platz/acht Siege/31 Punkte) holten unter Trainer Karim Alaa zwar drei Punkte weniger als in der Vorsaison (8.), hatten aber am Ende komfortable elf Punkte Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze. Zwischen dem 20. und dem 25. Spieltag blieben die Junglöwen sechsmal in Folge ohne Niederlage – und dass, obwohl es am 19. Spieltag mit dem 0:10 bei Meister Darmstadt den Nackenschlag der Saison gegeben hatte. „Dass die Mannschaft danach so zusammengestanden hat, spricht für ihre Einstellung, ihre Mentalität, aber auch für ihre Qualität“, lobt Alaa.

„Dass mir mit etlichen verletzten Leistungsträger eine ganze Achse langfristig ausgefallen ist, habe ich so auch noch nicht erlebt“, erklärt der KSV-Trainer.

C-Junioren

Lange Zeit den Meistertitel vor Augen hatte der KSV Hessen (2. Platz/21 Siege/65 Punkte). Die Löwen, die in allen 13 Heimpartien ungeschlagen blieben, holten acht Dreier mehr als in der Vorsaison. Übrigens: In der Runde 2017/18 hatten bereits 59 Punkte zur Meisterschaft gereicht. Nach 14 Spielen in Folge ohne Niederlage führte der KSV 13 Spieltage die Tabelle an und hatte zwischenzeitlich fünf Punkte Vorsprung auf Offenbach, das am Ende mit zwei Punkten Vorsprung Meister wurde. Till Hausotter war mit 33 Treffern der beste Torjäger der Liga. „Das war eine super gute Saison von uns. Am Ende hatte Offenbach einfach nur etwas mehr Glück“, sagte Trainer Dirk Bindbeutel.

Auch der KSV Baunatal (9. Platz/neun Siege/31 Punkte) verbesserte sich zur Vorsaison (10./31 Punkte). Den Verbleib in der Hessenliga sicherten sich die Nordhessen vor allem gegen die direkten Konkurrenten. Gegen die letzten vier Teams der Abschlusstabelle holte der KSV 21 von 24 Punkten (sieben Siege, ein Remis) – und gewann auch zweimal gegen Teams aus den Top Sechs.

„Wir haben eine super Rückrunde gespielt – jeder hat für den anderen gekämpft“, sagte Trainer Yusuf Barak, der kurz vor dem Restrundenstart für Wim Groß übernommen hatte. In der Rückrunden-Wertung belegt Baunatal Platz fünf. „Wir dürfen auch nicht vergessen, dass 50 Prozent der Jungs zum jüngeren Jahrgang gehörten“, ergänzte Barak. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.