CSC 03 gegen Willingen

Salkovic erst außen vor, jetzt gesetzt

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In seinem Element: Enis Salkovi (links), hier gegen Vellmars Enes Glogic, ist beim CSC 03 heißer Kandidat für Startelf.

Zum verspäteten Restrunden-Auftakt empfängt Fußball-Verbandsligist CSC 03 Kassel auf dem Kunstrasenplatz Waldauer Wiesen Angstgegner SC Willingen (Samstag, 15 Uhr).

VON HORST SCHMIDT

Kassel – Zum verspäteten Restrunden-Auftakt empfängt Fußball-Verbandsligist CSC 03 Kassel am Samstag um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz Waldauer Wiesen Angstgegner SC Willingen.

Die Rothosen haben das alte Jahr mit sechs Spielen ohne Niederlage, bei zwei Remis, abgeschlossen. Sie gehören damit zu den Teams, die sich noch eine kleine Chance auf einen der ersten beiden Plätze ausrechnen. Mithelfen dabei, das Ziel vielleicht doch noch zu erreichen, soll nun Stürmer Enis Salkovic. Der 30 Jahre alte gebürtige Serbe, inzwischen mit deutscher Staatsbürgerschaft, wechselte im Sommer zusammen mit Roy Keßebohm, Daniel Beyer und Julian Berninger-Bosshammer vom FSC Lohfelden zum Kreisel. Großes Ziel mit dem Team um Trainer Lothar Alexi war der Aufstieg in die Hessenliga.

Zunächst ließ es sich für Salkovic gut an. Der Routinier überzeugte in den Vorbereitungsspielen und zeigte, warum der CSC ihn geholt hat. In der Verbandsliga kam Salkovic in den ersten beiden Partien über 90 Minuten zum Einsatz. „Leider gingen die Spiele nach desolater Leistung der gesamten Mannschaft in die Hose“, blickt der Stürmer zurück.

Danach warfen den beidfüßigen Techniker ein lange geplanter Urlaub und persönliche Umstände zurück. „Vier Wochen konnte ich aus diesen Gründen gar nichts machen“, sagt er. Und so kam es, dass der selbstständige Physiotherapeut insgesamt nur auf zehn Einsätze kam, ein Tor erzielte er dabei nicht. Insgesamt stand er in acht Spielen nach den Auftaktmatches nur noch 213 Minuten auf dem Platz.

Nach einer gelungenen Wintervorbereitung ist Salkovic nun wieder soweit. „Enis hat gut trainiert und gezeigt, was er kann. Damit ist er ein wertvoller Posten im Gefüge“, stellt Trainer Lothar Alexi fest. Und weiter: „Es wäre derzeit fatal, auf seine Dienste zu verzichten.“ Und so freut sich der Torjäger, dessen sportliche Stationen die A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft von Carl-Zeiß Jena sowie der FSC Lohfelden und OSC Vellmar – damals beide noch Hessenligisten – waren, auf das Spiel gegen Willingen. Und versucht sich, nicht ganz ernst gemeint, als Prophet: „Wir gewinnen 3:1. Ein Tor schieße ich selbst, eins bereite ich vor und das Dritte schaue ich mir nach meiner Auswechslung von der Bank aus an.“

Ob die Abwehrspieler Jan Iksal und Roy Keßebohm dabei mitwirken können, steht in den Sternen. Iksal plagt sich mit einem grippalen Infekt herum, während Keßebohm aus familiären Gründen fehlen könnte. Ansonsten aber kann Trainer Alexi so gut wie aus dem Vollen schöpfen. Foto: Horst Schmidt

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