Halbfinale im Kreispokal

Sand setzt sich am Ende gegen Calden/M. durch

Offene Partie: Calden/M. hielt gegen den Verbandsligisten lange mit. Hier verfolgt der Caldener Stefan Dürrbaum (links) Sands Viktor Moskaltschuk, der mit seinem Tor in der 82. Minute für die Vorentscheidung sorgte. Foto: Michl

CALDEN. Der FSV Dörnberg hat sein Traumfinale: Im Endspiel um den Hütt-Kreispokal trifft der Gruppenliga-Tabellenführer auf den Verbandsligist SSV Sand.

Der SSV setzte  sich im Halbfinale bei der klassentieferen SG Calden/Meimbressen glanzlos mit 3:0 (1:0) durch.

?War ein Klassenunterschied zu erkennen?

! Über weite Strecken, ausgenommen die letzten zehn Spielminuten, überhaupt nicht. Im Gegenteil – die SG hatte in der ersten Halbzeit durch Marco Utsch (8.), Dennis Faust (32.) und nach dem 0:1 des SSV (Torschütze Tobias Oliev, 37.) durch Lukas Holst (41.) sogar ein Chancenplus. Der Verbandsligaspitzenreiter schien doch gedanklich nicht zu hundert Prozent bei dieser Partie zu sein. Das Spiel der Sander wirkte so wie mit angezogener Handbremse. Die Alter-Schützlinge hielten defensiv ihre Positionen gut und spielten durchaus auch mutig nach vorne.

? Was war das Besondere an der Partie?

! Auf alle Fälle, dass die Caldener ein ganz anderes Gesicht zeigten als zuletzt gegen Wichmannshausen. Die Sander kamen wie im Halbfinale des Vorjahres gar nicht so gut zurecht mit der Spielweise und dem Pressing der SG. Nur, im letzten Jahr war es so lange spannend, weil der Gruppenligist seine Torchancen nutzte und das tat die Alter-Elf diesmal nicht.

? Was sagte der Trainer der SG Calden/Meimbressen?

!Jens Alter (Calden/Meimbressen) zog nach dem Spiel trotz Niederlage ein positives Fazit. Eine Halbzeitführung hätte sich sein Team verdient gehabt. Aber gleich der erste Fehler seiner Mannschaft sei bestraft worden mit dem 0:1. In puncto Effektivität hätte es einen Klassenunterschied gegeben, räumte Alter ein. Hervorheben wollte der SG-Coach Philip Butterweck, der im Defensivbereich eine fehlerfreie Partie bot und Dennis Faust. Der SG-Stürmer habe nie aufgegeben und fast jeden Zweikampf gewonnen, trotz eines Trauerfalls in der Familie.

?Und wie kommentierte sein Gegenüber vom Verbandsligist die Partie?

!Peter Wefringhaus (Sand) ordnete die Partie richtig ein und sprach von einem Pflichtsieg ohne spielerischen Glanz. Dass der Titelverteidiger wieder im Endspiel stehe, gebe Anlass zur Freude und dass sich keiner seiner Spieler verletzt habe. Seine Spieler wären nicht so konzentriert gewesen wie zuletzt in den Meisterschafsspielen, stellte Wefringhaus fest.

SG Calden/Meimbressen: Engel - Heckmann, Butterweck, Holst, Dürrbaum - Krätschmer, Mackewitz, Schindler, Schindewolf, Utsch - Faust.

SSV Sand:Opfermann - Bräutigam (46. D.Moskaltschuk), Amert, Wippel, Schäfer - Guthof - S. Bernhardt, Itter - Knigge, Oliev (46. Colombos), V.Moskaltschuk.

Tore:0:1 Oliev (37.), 0:2 V. Moskaltschuk (82.), 0:3 Guthof (84.).

Schiedsrichter: Daniel Losinski (Immenhausen).

Zuschauer: 120.

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