Sands Niederlage in letzter Minute besiegelt

Kampf um jeden Zentimeter Rasen: Die Mengsberger Marcel Fischer (links) und Daniel Hainmüller (rechts) stoppen hier den Sander Torschützen Serdar Bayrak. Foto: Kasiewicz/nh

Mengsberg. Was ist in der Fußball-Verbandsliga nur mit dem SSV Sand los? Nachdem die Elf von Trainer Peter Wefringhaus bis Mitte November zehn ungeschlagenen Partien absolvierte, ist die Erfolgsserie gerissen. Jetzt gab es die dritte Niederlage in Folge. Der SSV musste sich beim Kellerkind TSV Mengsberg mit 1:2 (1:0) geschlagen geben.

Auf sehr tiefem Geläuf, gespielt wurde auf dem Trainingsplatz der Mengsberger, entwickelte sich vom Anstoß weg ein kämpferisch sehr intensiver Schlagabtausch, wobei die Platzherren durch Fitzke (5.) die erste hochkarätige Chance besaßen. Seinen Schuss drehte Schlussmann Johannes Schmeer gerade noch so um den Pfosten. Dann aber nahmen die Sander mehr und mehr das Heft in die Hand und konnten diese Dominanz durch Serdar Bayrak (20.) auch zählbar zum Führungstreffer umsetzen. Wenige Minuten später hätte Bayrak das Signal schon auf Grün stellen können, doch er setzte den Ball um Zentimeter über die Querlatte. Das hätte der Mengsberger Wirbelwind Mirko Kleinmann (31.) fast bestraft, was jedoch Schmeer erneut verhinderte.

Auch Tobias Oliev hätte den Sack noch vor der Pause zumachen können. Einmal traf der letztjährige Verbandsliga-Torschützenkönig aber nur die Metallstange (37.), wenig später scheiterte er an TSV-Keeper Tobias Girschikofsky (43.).

Nach der Pausenerfrischung waren gerade einmal 65 Sekunden gespielt, da fasste sich Marcel Reitz (47.) ein Herz, hielt aus gut 30 Metern einfach einmal drauf - und an Freund und Feind vorbei landete der Ball zum 1:1-Ausgleich im Sander Kasten.

Trotz dieser kalten Dusche ließ sich Sand aber nicht aus dem Konzept bringen, setzte überwiegend die Akzente, ließ jedoch den möglichen Dreier sträflich liegen. SSV-Pressesprecher Rolf Schmidt: „Das waren im Dreierpack 100-prozentige Chancen.“ Doch sowohl Steffen Bernhardt (63.) auch als Tobias Oliev (69.) fanden in Torwart Girschikofsky jeweils ihren Meister und dann brachte Oliev (74.) das Kunststück fertig, auf kurzer Entfernung und völlig freistehend den Ball neben das Ziel zu setzen. So etwas wird im Fußball bekanntlich bestraft, diesmal in Person des eingewechselten Andrzej Fydrych in der Schlussminute mit dem 2:1.

Sand: Schmeer - Wicke, Garwardt, Sommer, Schäfer - Kellermann, Lengemann, Bayrak, Bernhardt - Moskaltschuk, Oliev. (zih)

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