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SC Willingen kann auch Spitzenteams: 3:2-Sieg in Vellmar

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Matchwinner. Sebastian Müller (links) erzielte den Siegtreffer für den SC Willingen .
Matchwinner. Sebastian Müller (links) erzielte den Siegtreffer für den SC Willingen . © Worobiow/Archiv

Der SC Willingen kann auch Spitzenteams: Mit dem 3:2 (2:1) beim OSC Vellmar punktete der heimische Verbandsligist auch im sechsten Spiel in Folge und hat sich endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet.

Vellmar – „Wenn man nach den schwierigen Wochen den Tabellendritten auswärts 3:2 schlägt, dann kann man wirklich zufrieden sein“, strahlte Trainer Dardan Kodra.

Dabei war der Auftakt aus Upländer Sicht wenig erfreulich. Serkan Aytemür nahm zwei Meter im Abseits stehend einen Pass in die Spitze auf, der Assistent ließ die Fahne unten und der Torjäger traf flach ins lange Eck zum 1:0 (2.). Die Gäste zeigten sich aber unbeeindruckt: Matthias Bott setzte einen hohen Ball ins Sturmzentrum ab und Florian Heine spitzelte das Spielgerät mit langem Bein aus 14 Metern über Tobias Orth ins Netz (9.).

Heine schnürt erneut Doppelpack

Nach dem aufregenden Beginn spielten die Vellmarer sehr gut hinten raus, trafen dabei aber auf einen diszipliniert verteidigenden Gegner. „Wir haben gut mit dem Ball gearbeitet“, fand Kodra, „ihn je nach Situation gesichert oder schnell gekontert“. Daraus ergaben sich einige sehr gute Möglichkeiten, etwa durch den strammen 25-Meter-Versuch von Jan-Henrik Vogel, den Orth noch aus dem Winkel fischte (12.).

Der OSC-Keeper zeigte auch beim Seitfallzieher von Sebastian Müller einen klasse Reflex (24.). Als Max Saure auf der linken Seite Heine auf die Reise schickte und dieser Innenverteidiger Maik Siebert überlief, da war das 1:2 vom Strafraumeck aus fällig (28.). Die Führung war längst verdient, weil der Tabellendritte selbst bis auf das Führungstor nicht mehr richtig gefährlich geworden war.

Frei acht Meter vor dem Tor vergab Heine den perfekten Wiederbeginn (46.), auch Milloshaj für Vellmar (59.) sowie Vogel (60.) vergaben. Aber als Fynn Butterweck auf der rechten Seite Müller fand und der den herauseilenden Orth überlief, da hieß es 1:3 (63.). Der Keeper verwehrte dann Vogel die Entscheidung (65.), so dass es nach dem Elfmetertreffer von Enes Glogic nach Foul von Nick Bärenfänger an Maximilian Werner noch einmal eng wurde. Aber es reichte. Kodra: „Der Sieg ist verdient, allein schon, wenn man unser Chancenplus anschaut.“  ni

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