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SC Willingen: Mehr Zug im Training – mehr Konstanz im Spiel in Johannesberg?

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Von: Dirk Schäfer

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Meist schneller am Ball waren die Willinger beim 6:0 gegen Johannesberg im Hinspiel; so wie hier Fynn Butterweck, der wieder fit ist, gegen Leon Maierhof.
Meist schneller am Ball waren die Willinger beim 6:0 gegen Johannesberg im Hinspiel; so wie hier Fynn Butterweck, der wieder fit ist, gegen Leon Maierhof. © Artur Worobiow

Die Strecke Richtung Fulda kennt der Willinger Tross nun bald auswendig, wenn er an diesem Samstag erneut dorthin aufbricht. Ab 15 Uhr steht das Kräftemessen bei der SG Johannesberg an.

So ein wenig zwischen Untergang und Auferstehung bewegten sich die österlichen Darbietungen des SC Willingen: 1:5 in Lehnerz kassiert, in nach nicht einmal zwei Tagen Pause und erneut weiter Anreise in Ehrenberg beim 2:1 eine gute Reaktion gezeigt. „Drei Punkte aus zwei Auswärtsspielen ist in unserer Situation in Ordnung“, sagt Dardan Kodra. Mehr seien mit einer Leistung wie am Gründonnerstag bei der SG Barockstadt II aber auch nicht drin gewesen, fügt Willingens Coach an.

Er steht mit seiner Mannschaft jetzt vor einem Spiele-Viererpack, mit dem die vier Plätze und vier Punkte über der Abstiegszone stehenden Upländer einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen können. Nach den drei Punkte schlechter postierten Johannesbergern heißen die Gegner Eichenzell, Türkgücü Kassel und Hombressen/Udenhausen - allesamt nicht besser als Zehnter in der Tabelle.

SC Willingen: Trainer sieht Gegner mit mehr Qualität als im Hinspiel

Dardan Kodra möchte mit seinem Team gegen die direkte Konkurrenz nicht an Boden verlieren und wünscht sich daher das, was er eigentlich im Moment gar nicht erwartet von seiner personell gebeutelten Truppe: Konstanz. „Wir sind eigentlich noch nicht so stabil, um konstant gute Leistungen abzurufen. Aber vielleicht gewinnen wir mehr als jedes zweite Spiel, dann sähe es gut aus“, wagt der SCW-Trainer einen kurzen Blick in den Mai.

Freilich widmet er sich zuerst der Aufgabe bei der SG Johannesberg, die er für ein „Spiel auf Messers Schneide“ hält. Denn: Die Elf aus dem Fuldaer Stadtteil hat sich nicht nur unter ihrem neuen Trainer Anton Balz, der in der Wintervorbereitung kam, enorm stabilisiert, sondern ebenfalls ein Restprogramm mit vielen Duellen gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel. „Die Mannschaft hat mehr Qualität als sie im Hinspiel gezeigt hat“, ist sich Dardan Kodra sicher, dessen Team jenes Hinspiel mit 6:0 mühelos gewann.

Wieder mehr Leben auf dem Willinger Trainingsplatz

Mit einem Punkt am Samstag könne er leben, so Willingens Coach. Zumal er eine weiterhin angespannte Personallage hat, die immer wieder dazu führt, dass junge Spieler gefordert sind. „Die Jungs haben die Lage angenommen, so wie sie ist“, sagt Kodra, der von den Nachrückern überzeugt ist und erfreut registriert hat, dass keiner von ihnen leistungsmäßig abfällt.

Auch in dieser Woche wird der Trainer wohl erst heute Abend die Startelf zusammen tüfteln können, weil er abwarten muss, wer fit ist. Die Auswahl wird aber größer für Kodra. Sören Vogel wirkte schon in Ehrenberg von Anfang an mit. Ob auch für die voll trainierenden Eric Kroll und Nick Bärenfänger ein Einsatz Sinn macht, wolle er abwarten, so Trainer Kodra.

Ebenfalls wieder im Training ist Fynn Butterweck, Sean Querl ist aus dem Urlaub zurück. Personalien, die unabhängig vom morgigen Spiel etwas bewegen bei den Willingern. „Die Rückkehrer sorgen für mehr Zug im Training, weil ein Platz in der Startelf dann keinem mehr garantiert ist“, stellt Kodra zufrieden fest. (Dirk Schäfer)

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