Fußball-Verbandsliga

SC Willingen peilt gegen SV Türkgücü nächsten Heimsieg an

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Willingens Torschütze Florian Heine (l.) und Vorbereiter Jan-Henrik Vogel ist nach dem Treffer zum 1:0 gegen den CSC 03 am Mittwochabend ausgesprochen fröhlich zumute, Kassels Tim Bode (21) nicht so.
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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Willingens Torschütze Florian Heine (l.) und Vorbereiter Jan-Henrik Vogel ist nach dem Treffer zum 1:0 gegen den CSC 03 am Mittwochabend ausgesprochen fröhlich zumute, Kassels Tim Bode (21) nicht so.

Eigentlich ist der SV Türkgücü Kassel genau der richtige kommende Gegner für den SC Willingen.

Willingen – Nach dem 1:5 in Weidenhausen angeknockt, erst zweimal Sieger in dieser Saison, ein Mitglied des Tabellenkellers der Fußball-Verbandsliga Nord – so eine Mannschaft müsste am Sonntag (15 Uhr) im eigenen Stadion doch zu packen sein. Findet auch Rainer Schramme. Eigentlich.

Doch der SCW-Trainer formuliert dafür so seine Bedingungen, die er und sein Kollege Dardan Kodra auch ihren Spielern erzählen werden. „Wenn wir das Spiel seriös und entschlossen angehen, dann sind die Punkte für uns drin“, sagt er. Wenn sein Team aber in irgendeiner Form arrogant auftrete und glaube, „einen Schritt weniger tun zu können, dann wird das nach hinten losgehen“.

Alles also Einstellungssache? Die SCW-Fußballer, die bei den zwei „Dreiern“ über Türkgücü in der vergangenen Saison dabei waren, wissen: Es gibt keinen Anlass den Vorjahres-Aufsteiger als fußballerisch minderbemittelt zu unterschätzen. „Beide Spiele waren äußerst knapp“, sagt Schramme.

Beim 3:1 zuhause liefen die Willinger 50 Minuten lang einem 0:1-Rückstand hinterher. Beim 3:2 im Rückspiel bedurfte es eines Standards und einer guten Portion Cleverness zum Erfolg.

Nun haben die Gastgeber Grund zum selbstbewussten Auftreten. Das 1:0 über den CSC 03 Kassel war wie eine bestandene Reifeprüfung daheim. Die Partie offenbarte aber, dass die Dauerhatz durch die Englischen Wochen nicht in den Trikots hängen bleibt. Die nachlassende Kraft und Konzentration in den letzten 20, 30 Minuten am Mittwoch seien auch der Belastung durch die vielen Spiele geschuldet gewesen, vermutet Schramme.

Es kommt am Sonntag also auch darauf an, welche Mannschaft über mehr Ressourcen verfügt oder sie effektiver einsetzen kann. Personell dürfte der SCW ähnlich aufgestellt sein wie beim ersten Heimsieg. Eine Einschränkung: Ob und wie schwer sich Eric Kroll, der ausgewechselt werden musste, verletzt hat, ist offen.

Noch nichts Neues wusste Schramme von Yasin Dogan zu berichten; ein Arzttermin soll Klarheit geben. Jerome Löber ist noch nicht fit, ebenso Matthias Bott. Dessen geplanter Kick für die „Zweite“ am Mittwoch fiel aus wegen Krankheit; falls Bott kann, soll er laut Schramme nun am Sonntag in der Reserve spielen.

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