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SG Escherode/Uschlag kann keinen Boden gutmachen

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Von: Per Schröter

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Ricardo Morales (rechts) behauptet sich im Zweikampf.
War nur schwer zu stoppen: Escherode/Uschlags Ricardo Morales (rechts) holte gegen seinen Bewacher Ibrahim Hassan zwei Strafstöße heraus. © Per Schröter

Einen herben Dämpfer im Kampf um den Kreisoberliga-Aufstieg mussten die Fußballer von A-Ligist SG Escherode/Uschlag hinnehmen.

Escherode – Gegen den Tabellenzweiten SBV Kassel verlor das Team von Trainer Michael Kosch zu Hause knapp, aber verdient mit 1:2 (0:2) und hat vier Spieltage vor Schluss nach wie vor fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter und Lokalrivale SG Landwehrhagen/Benterode. Die stark ersatzgeschwächt angetretenen Gastgeber standen gegen die technisch versierten und schnell das Mittelfeld überbrückenden Kasseler von Beginn an auf verlorenem Posten. Während die Gäste immer wieder vor dem SG-Gehäuse auftauchten, ohne sich allerdings zunächst echte Torchancen zu erspielen, verlebte SBV-Keeper Serhat Güler im ersten Durchgang entspannte 45 Minuten.

Ein Doppelschlag innerhalb von drei Minuten kurz vor Ende des ersten Durchgangs brachte Kassel dann auf die Siegerstraße. Zunächst zog Dino Kardovic einfach mal vom linke Strafraumeck ab und ließ SG-Keeper René Schauwecker mit seinem Sonntagsschuss genau in den rechten Torwinkel keine Abwehrchance (36.). Anschließend tat es ihm Tugay Kanat gleich und gab Schauwecker aus ähnlicher Position das Nachsehen (39.).

Ein Elfmetergeschenk des ansonsten gut leitenden Unparteiischen Christian Sinning nach angeblichem Foul von Ibrahim Hasan an Ricardo Morales, das sich Christopher Schmelz nicht entgehen ließ, brachte die Platzherren kurz nach Wiederanpfiff ins Spiel zurück. Und hätte Schmelz zehn Minuten vor Schluss nach neuerlichem (und diesmal unbestrittenen) Foul von Hasan an Morales die Nerven behalten und bei einem erneuten Elfmeter nicht an Schlussmann Güler gescheitert, hätte die SG wohl etwas Zählbares aus diesem Spiel mitgenommen. So aber steht ein SBV-Sieg zu Buche, der angesichts der Spielanteile und des Chancen-Plus der Kasseler auch völlig in Ordnung geht.

„Kämpferisch kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen“, konstatierte Michael Kosch nach dem Schlusspfiff. „Heute hat man aber einfach gesehen, dass wir die Ausfälle so vieler Stammkräfte gegen einen Gegner wie diesen nicht kompensieren können.“

SG Escherode/Uschlag: Schauwecker – Pless, Gossmann, Alves, Witzel (46. Lamsbach) – Trolldenier, Löwing (58. Henkel) – Fromm, Kwiotek, Morales – Schmelz.
Tore: 0:1 Kardovic (36.), 0:2 Kanat (39.), 1:2 Schmelz (47./FE). (Per Schröter)

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