Im kommenden Jahr feiert der Sparkasse&VGH-Cup in Göttingen ein Jubiläum

JFV schrieb Cup-Geschichte

Dank an die Fans: Zum zweiten Mal nach 2011 sicherte sich am Sonntag der Nachwuchs von Hannover 96 den Sieg beim internationalen A-Juniorenturnier in der Göttinger Lokhalle. Im kommenden Jahr steigt das 25. Turnier der Traditionsveranstaltung. Foto: Jelinek

Göttingen. Um alle Spiele beim internationalen A-Junioren-Turnier in der Göttinger Lokhalle zu sehen, braucht der Fußball-Fan eine Dauerkarte – und ganz viel Sitzfleisch. 110 Partien mit insgesamt 1430 Spielminuten gab es in der vergangenen Woche von Donnerstagabend bis zum Finale am Sonntagabend zu sehen, insgesamt 558 Treffer zu bestaunen.

Und erstmals seit langer Zeit gab es für die Besucher auch nur ein Neunmeterschießen zu sehen, das der Sieger Hannover 96 benötigte, um im Endspiel beim 3:1-Erfolg über Austria Wien den zweiten Turniersieg seit 2011 perfekt zu machen.

Und es gab Überraschungen zu bewundern. Die größte schaffte der JFV Northeim, der in der Vorrunde Borussia Dortmund (1:0) bezwang. Das 1:1 gegen den AZ Alkmaar war dagegen am Ende gar keine Besonderheit mehr, weil auch Sparta Göttingen gegen die schwachen Holländer (4:4) ein Remis schaffte und der JFV Göttingen Alkmaar durch einen 3:1-Erfolg in der Zwischenrunde auf die Heimreise schickte.

Northeims 13 Punkte einmalig

Überhaupt: Die 13 Punkte in der Vorrunde des JFV Northeim sind in der langen Geschichte des Lokhallen-Turniers einmalig. Der JFV Göttingen, der im Viertelfinale an Wolfsburg scheiterte, sammelte in den ersten sechs Partien gerade mal sieben Punkte, durfte sich aber dennoch über den Titel als bestes regionales Team freuen.

„Das Turnier war sehr erfolgreich, wir sind sehr zufrieden“, kommentierten Lutz Renneberg und Holger Jortzik, die beiden Geschäftsführer der veranstaltenden Fest-GmbH, den Verlauf der 24. Auflage. Im kommenden Jahr feiert der Sparkasse&VGH-Cup sein Jubiläum. Dann dürften auch einige neue Teams in der Lokhalle auflaufen. Aus sportlicher Sicht wäre ein Fehlen des AZ Alkmaar sicherlich zu verkraften. Der Turnierneuling überstand die Gruppenphase mit nur acht Zählern und hatte Glück, dass Sparta Göttingen auf den letzten Drücker nicht noch überholte.

Von Ralf Walle

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