Fußball-Gruppenliga: 2:2-Unentschieden in Schröck

FC Ederbergland II: Madarevic sichert das Remis

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Komm – und lass dich herzen: Benjamin Wolf (rechts) hat das 1:1 erzielt, die Mitspieler gratulieren.

Schröck. Am Ende wussten sie nicht, ob sie sich freuen oder dem verpassten Sieg hinterherweinen sollten. Der FC Ederbergland II hat am Samstag in der Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg ein beachtliches 2:2 (1:1) beim Tabellenzweiten FSV Schröck erkämpft, jedoch ein echtes Ausrufezeichen verpasst.

Denn mit einem Dreier hätten sich die Gäste mitten in die Spitzenregion der Tabelle vorschieben können. Dafür begann die Begegnung aber denkbar schlecht für die Verbandsliga-Reserve: Einen Schuss von Schröcks Lukas Greb parierte Torhüter Dominik Geiss direkt vor den Kopf von Günay Özbay, der locker einnickte (4.). Nach dem frühen 1:0 nahm die Begegnung Fahrt auf, Torraumszenen boten sich den 150 Zuschauern jedoch nur wenige.

Kein Wunder also, dass eine Standardsituation herhalten musste, um Ederbergland zurück auf Kurs zu bringen. Benjamin Wolf zirkelte das Leder gefühlvoll aus 20 Metern zum 1:1-Ausgleich in den Winkel und ließ FSV-Schlussmann Florian Eidam keine Abwehrchance (15.). Eine fast identische Situation hätte die Gäste gar beinahe in Front gebracht, doch Leon Hollers scharfer Freistoß auf das Torwarteck klatschte in der 32. Minute nur an den Pfosten.

In Durchgang zwei berappelten sich die Platzherren wieder und wähnten sich nach 58 Minuten abermals auf der Siegerstraße. Einen Pass in die Schnittstelle der FCE-Hintermannschaft von Julian Kraus nutzte Manuel Schäfer zum 2:1. Doch Ederbergland II war nicht unterzukriegen: Yannic Holzapfel eröffnete wunderbar mit einem langen Ball auf die rechte Seite, wo sich Vedran Madarevic durchsetzte und gekonnt zum 2:2-Ausgleich einnetzte (64.).

In einer wenig turbulenten Schlussphase war der FSV dem Sieg näher. Einen Schlenzer von Kraus fischte Gästeschlussmann Geiss mit einer tollen Flugeinlage aus dem Winkel (70.), bevor sein Teamkollege Nils Hoffmann bei einem Handspiel kurz vor dem Abpfiff Glück hatte, dass Schiedsrichter Philipp Metzger (Wolfhagen) auf Weiterspielen entschied.

Von Matthias Georg

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