Verbandsliga: Offensiv schwacher KSV Hessen Kassel II empfängt Sonntag im Angriff starke Dörnberger

Schüler soll es erneut vorn richten

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Wo ist der Ball? Im Hinspiel kämpften die Junglöwen Moritz Meuser (links) und Alexander Schüler mit dem Dörnberger Tom Biedebach um das Spielgerät.

Kassel. Tabellen-14. gegen Zweiter – KSV Hessen Kassel II gegen FSV Dörnberg. Ein Blick auf die Statistik zeigt, warum zwischen den beiden Fußball-Verbandsligisten derzeit elf Ränge liegen.

Die Junglöwen (26:31/21) sind defensiv ähnlich stark wie Dörnberg (48:32/35). Der entscheidende Unterschied liegt in der Offensive: Der FSV hat die meisten Tore der Liga geschossen, die U 21 des KSV (11) hinter dem Vorletzten Bad Wildungen/Friedrichstein (9) zu Hause die wenigsten. Anpfiff der Partie des 20. Spieltag ist am Sonntag um 14.45 Uhr (Kunstrasenplatz Giesewiesen).

„Wir lassen einfach zu viele Chancen liegen“, erklärt KSV-Mittelfeldmann Adrian Boness und sagt zu möglichen Ursachen der mangelnden Chancenverwertung: „Wir haben viele Verletzte. Deshalb mussten wir viel im Angriff improvisieren.“ In der Tat: Martin Pierog (Beinbruch) und Nima Latifiahvas (Zerrung) fehlen lange. Symptomatisch die Rochade, die Trainer Marco Althans mit Alexander Schüler vornahm. Zu Saisonbeginn spielte Schüler in der Innenverteidigung, dann als Spielmacher und die letzten beiden Partien als Sturmspitze. Dort soll er auch Sonntag spielen

Diese Probleme haben die Dörnberger als zweitfairste Mannschaft (noch ohne Platzverweis) nicht. Bemerkenswert: Neben Torjäger Andreas Schulze (15 Treffer) trugen sich bislang acht weitere Spieler in die Torschützenliste ein, die jeweils zwischen drei- und sechsmal trafen. „Wir werden unser Heil in der Offensive suchen – wir wollen gegen Dörnberg gewinnen“, gibt Althans das Ziel vor, begründet in vielen herausgespielten Chancen beim 2:2 im Hinspiel, als der U 21 das vermeintlich reguläre Tor zum 2:1 wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Aus gegebenen Anlass kündigte Junglöwen-Trainer Althans an, in den letzten beiden Trainingseinheiten besonders am Torschuss zu arbeiten.

Von Sebastian A. Reichert

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