Fußball

Schwaches Niveau im Derby-Cup zwischen 05 und SVG Göttingen

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Eine der wenigen heißen Strafraum-Szenen: Der SVGer André Weide (rechts) beim Kopfball-Duell gegen den 05er Jan König. 05-Torwart Marcel Jünke versucht, den Ball wegzufausten. Rechts die 05er Johannes Markworth (16) und Noah Tacke. 

Es sollte mal wieder ein zumindest kleines Fußball-Fest für die bescheidenen Göttinger Fußball-Verhältnisse werden – doch daraus wurde nichts. Vor nur rund 300 Zuschauern auf wegen der Corona-Auflagen vorgeschriebenen mitgebrachten Sitzgelegenheiten gewann die SVG den Göttinger „Derby-Cup“ mit 2:0 (0:0) bei den 05ern in einem Spiel, dessen Niveau äußerst überschaubar war.

Gespielt wurde nun doch auf dem Rasenplatz im Maschpark, obwohl das Stadtduell am Freitagnachmittag wegen der Regenfälle noch auf den Kunstrasen verlegt worden war – das Hin und Her verstehe, wer will...

Von den beiden Trainern der Teams wurde die dünne Partie freilich anders eingeordnet als von vielen Beobachtern. „Ich habe schon schwächere Derbys gesehen“, meinte SVG-Coach Dennis Erkner und schob das schwache Auftreten beider Mannschaft auch auf die Platzverhältnisse. „Die sind ‘ne Voll-Katastrophe“, meinte er. Und zum Spiel: „Die erste Hälfte haben wir offen gehalten, in der zweiten hat man deutlich den Klassenunterschied gesehen.“

So klar war der zumindest vor der Pause jedoch nicht! Landesligist 05 hatte ein paar Tormöglichkeiten. „Da müssen wir einfach kaltschnäuziger vor dem Tor sein“, bemängelte 05-Trainer Philipp Käschel., dessen Team aber allein in der ersten Halbzeit fünfmal in Folge ins Abseits lief. Überhaupt: Es war eben Stückwerk, Spielfluss kam so gut wie nie auf.

Nach Wiederbeginn wurde das Derby interessanter. In der 56. Minute schickte Ali Ismail SVG-Neuzugang Lukas Presch auf die Reise und der ehemalige Petershütter traf von links flach in die lange Ecke. Eine Führung, die sich der Oberliga-Aufsteiger verdient hatte, übernahm er doch nun mehr und mehr das Spielgeschehen und kam zu mehreren Chancen unter anderem durch den eingewechselten Justin Taubert. Die Schwarz-Gelben brachten dagegen offensiv keine klare Chance mehr zustande.

Die Entscheidung fiel schließlich zwei Minuten vor Schluss, als der Ex-Northeimer Dennis Moschanin aus spitzem Winkel in die lange Ecke zum 2:0 erfolgreich war. Das war‘s in einem Derby, das kaum in die Annalen eingehen wird.  haz/gsd

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