Fußball Bezirksliga 4

SCW Göttingen: Ziel ist ein gesicherter Mittelfeldplatz

+
Die Neuzugänge beim SCW Göttingen zur Bezirksliga-Saison 2020/21: Hinten v.l. Co-Trainer Alexander Krüger, André Schannor, Paul Uszkurat, Johann Kretschmer, Trainer Thomas Rusch, vorn v.l. Aaron Ferruhn, Benjamin Büttner, Samuel Paulus. 

Mit stark verändertem Gesicht geht der SCW Göttingen in die neue Spielzeit der Fußball-Bezirksliga, in der die Weender in der Staffel 4.1 spielen. Mit Jörn Beckmann, Cedric Bußmann, Steffen Claassen, Trainer Lukas Eiffert und André Weide verließen gleich fünf Akteure den Club am Freibad.

Sieben neue kamen: im Tor Benjamin Büttner (aus Aschaffenburg), für das Mittelfeld Paul Brothoff, Johann Kretschmer (TuS Baaskamp), Samuel Paulus und Andre Schannor (der ehemalige Groner kann auch links hinten spielen), sowie aus der eigenen A-Jugend Aaron Terruhn (für die Spitze) und Paul Uszkurat (als rechter Mann der Viererkette).

Und auch an der Seitenlinie zeigt sich ein neues Gesicht: Nach Marc Zimmermann, der am Sonntag vor dem Vorrundenspiel des Sparkasse Cup für sein langjähriges Wirken in Weende geehrt wurde, und dem geschiedenen Spielertrainer Lukas Eiffert füllt nun Bovendens Ex-Trainer Thomas Rusch den Platz an der Seite Alexander Krügers aus.

Rusch und Krüger sind die Arbeit im Tandem bereits gewohnt und sehen keine Probleme darin, sich die Arbeit – im Training wie im Coaching – aufzuteilen. Einig sind die beiden sich auch in der Hauptzielsetzung für die neue Serie, die Rusch so formuliert: „Wir müssen die alten und die neuen Spieler, die einen unterschiedlichen Ausbildungsstand mitbringen, zu einer Mannschaft formen.“ Krüger ergänzt: „Wir sind an einem Punkt, wo wir Aufbauarbeit leisten müssen.“

Der Weg zum Team führt auch über die Vorbereitungsspiele im Sparkassen-Cup, wobei in diesen Spielen für Krüger „die Lernprozesse wichtiger sind als die Ergebnisse“. Nach dem Sonntagstest gegen den Kreisligisten RSV 05 (0:0) fühlte Rusch die Trainer in ihrer Einschätzung bestätigt: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns.“

Tatsächlich sahen am Sonntag die wenigen Zuschauer am Weender Freibad zwar einen ständig und deutlich überlegenen Gastgeber, der aber unterm Strich erschreckend harmlos blieb. Die besten Weender Chancen waren noch ein an die Latte abgewehrter Käding-Kopfball (83.) und Vujcics verzogener Ball aus knapp 16 Metern nach einer Maßflanke von Tristan Starke (91.). Hauptmanko waren die (zu) vielen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung gegen einen ganz auf Defensive und Konter eingestellten Kreisligisten.

Für die neue Saison haben diese Tests allerdings nur bedingt eine Aussagekraft, immerhin bleibt bis Anfang Oktober Zeit, die Mannschaft sowohl im Training als auch in Tests (Sparkassencup im August, Pokal im September, wobei Rusch für September lieber schon Punktspiele gesehen hätte) einzuspielen. Das Saisonziel lautet: „Möglichst früh die Punkte für einen Platz im sicheren Mittelfeld sammeln.“ Staffelfavorit sei die SG Bergdörfer.  zdz

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.