Calden scheidet gegen Bremen im Pokal aus

Sensation war möglich

Da war die Caldener Welt noch in Ordnung. Johanna Hildebrandt gibt der Bremer Torhüterin Lena Pauels das Nachsehen und bringt ihre Farben mit 1:0 in Führung. Am Ende verlor Calden 1:2 Foto: Michl

Calden. Lange Zeit durften knapp 400 Zuschauer auf dem Caldener Kaiserplatz von einer Sensation des Frauenfußball-Hessenligisten TSV Jahn Calden gegen den Bundesligaaufsteiger SV Werder Bremen in der ersten Runde des DFB-Pokals träumen.

Am Ende mussten sich die Gastgeberinnen aber nach großem Kampf dem Favoriten knapp mit 1:2 (1:0) geschlagen geben.

„Wir haber es vor der Pause verpasst, das zweite Tor zu machen. Am Ende haben uns etwas die Körner gefehlt“, zeigte sich Jahn-Trainer Wolfgang Berndt mit dem Auftritt seiner Elf sehr zufrieden.

Nach zweistelligen Siegen in der Vorbereitung gegen unterklassige Gegner zum zum Ligaauftakt gegen Wetzlar II, waren die Jahnerinnen darauf gespannt, wie sie sich gegen den Meister der Zweiten Liga Nord schlagen würden.

Das taten sie mehr als achtbar. Von einem KLassenunterschied war in der ersten Halbzeit zwischen dem drei Klassen tiefer spielenden Hessenligisten und dem Erstligisten nichts zu sehen. Der Favorit konnte sich gegen die gut verteidigenden Caldenerinnen keine nennenswerte Torchance herausspielen.

Gefährlicher waren da schon die Gastgeberinnen mit ihren Angriffen. Ging der erste Schussversuch von Sharon Braun von der Strafraumgrenze noch in die Wolken, war der zweite vielversprechendeAngriff von Erfolg gekrönt. Nach einem Konter spielte Luisa Schanze den Ball quer zu Johanna Hildebrandt, die aus halblinker Strafraumposition zum umjubelten 1:0 in die lange Ecke traf (23.). Arlene Rühmer und Braun hatten gar ein en zweiten Treffer auf dem Fuß.

In der zweiten Halbzeit verlagerte sich das Spielgeschehen zunehmend in die Caldener Hälfte. Jahn-Torhüterin Marigona Zani zeigte sich aber gut aufgelegt.

Sie war allerdings machtlos, als nach einem langen Ball in den Strafraum die eingewechselte Cindy König frei vor ihr auftauchte und das 1:1 erzielte (64.). Danach konnte Zani weitere Male klären, ehe die Bremerinnen das Spiel endgültig drehten. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß setzte sich Nora Clausen am rechten Flügel durch und traf zum 1:2 ins kurze Eck. „Das 1:2 war sehr ärgerlich, denn es hätte zuvor Freistoß für uns geben müssen“, ärgerte sich Jahn-Teammanager Wolfgang Schopf über das entscheidende Gegentor.

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