Zu viele Fehler ärgern Trainer Jörg Schäfer

SG Bad Wildungen verliert trotz Überzahl in Lohre 3:4

Waldemar Schubert (SG Bad Wildungen/Friedrichstein)
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Schwer zu stoppen: Waldemar Schubert (SG Bad Wildungen/Friedrichstein) holte zwei Elfmeter heraus.

„Jedem Gegentreffer ging ein individueller Fehler vorweg“, ärgerte sich Jörg Schäfer, Trainer von Gruppenligist SG Bad Wildungen /Friedrichstein nach der 3:4-Niederlage beim FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz.

Der für Florian Bruder in die Elf gerückte Waldemar Schubert konnte nach 15 Minuten nur auf Kosten eines Elfmeters gestoppt werden, den Jan Kramer am Pfosten vorbei schoss. Per Kopf verfehlte auch Kai Döhring nach Freistoß von Alen Muratovic das FV-Tor (25.).

Nach einem Konter tauchte der Felsberger Stürmer Abdullah Al-Omari frei vor dem SG-Tor auf und schob zum 1:0 ein (27.). Als Ronald Karges den Ball auf Jannis Schuldt durchsteckte, glich dieser elf Minuten später aus.

In der 43. Minute war Schubert im Strafraum nur per Foul zu bremsen. Seyhmus Elgaz sah dafür „Gelb-Rot“ und Kevin Wathling traf vom Elfmeterpunkt zum 2:1-Führung. Kurz darauf egalisierte Alexander Müller mit einem 20-Meter-Freistoß zum 2:2-Pausenstand (45.).

In der Halbzeit tauschte Schäfer in der Abwehr und brachte Tim Krollpfeiffer für Lukas Wagner. Kurz nach Wiederanpfiff war es der Felsberger Stürmer Enes Sezer, der in Unterzahl für einen erneuten Rückstand der Gäste sorgte. Er war in der 47. Minute seinen Gegenspielern enteilt und musste eine Flanke nur noch zum 3:2 über die Linie zum 3:2 schieben.

Nach 57 Minuten erzielte der kurz zuvor eingewechselte Stefan Jobs den zwischenzeitigen Ausgleich zum 3:3, als er auf der rechten Außenbahn allein vorm Tor die Nerven behielt.

Doch auch auf diesen Ausgleich folgte zwei Minuten später der nächste Nackenschlag für die Gäste. Einen Freistoß aus 25 Metern schoss Henrik Heinemann zum 4:3 in die kurze Ecke und ließ den Bad Wildunger Torwart Christian Seibert dabei nicht gut aussehen (59.).

Trotz Unterzahl blieben die Gastgeber die gefährlichere Mannschaft und hatten noch zahlreiche gute Möglichkeiten die eigene Führung auszubauen. „Wir haben nach dem 4:3 nicht mehr konsequent genug nach vorne gespielt und uns so keine guten Chancen mehr erarbeitet“, bilanzierte Bad Wildungens sichtlich enttäuschter Trainner Jörg Schäfer die Partie.

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