Fußball-Gruppenliga:

SG Goddelsheim hat noch etwas gut zu machen

Dabei oder nicht dabei?: Marco Vesper (rechts) ist der Abwehrstabilisator der SG Goddelsheim/Münden. Sein Einsatz gegen Schwalmstadt ist gefährdet. Hier attackiert er Marc-André Garthe (TSV Altenlotheim)
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Dabei oder nicht dabei?: Marco Vesper (rechts) ist der Abwehrstabilisator der SG Goddelsheim/Münden. Sein Einsatz gegen Schwalmstadt ist gefährdet. Hier attackiert er Marc-André Garthe (TSV Altenlotheim)

Wohin geht die Reise der SG Goddelsheim/Münden in der Gruppenliga? Die Mannschaft bestreitet morgen ein möglicherweise wegweisendens Spiel gegen den 1. FC Schwalmstadt (15 Uhr in Goddelsheim).

Der TuSpo Mengeringhausen tritt beim Rangdritten SC Edermünde an und der TSV Altenlotheim empfängt den TSV Hertinghausen zum Kellerduell. Die SV Freienhagen/Sachsenhausen hat spielfrei.

Goddelsheim/Münden - Schwalmstadt. Drei Siege in Folge. Die Lichtenfelser scheinen gewappnet zu sein für dieses Spiel gegen den Rangfünften. „Die drei Siege waren wichtig für das Selbstvertrauen, aber nach dem schwachen Start auch fast schon Pflicht“, sagte Co-Trainer Enrico Schmiedeler. „Die Mannschaft hat eine starke Reaktion gezeigt“.

Die Schwälmer wollen oben mitspielen, liegen aber bereits acht Punkte hinter Baunatal, bei einer Partie weniger. Weitere Punktverluste sind verboten.

Da kommt ein sehr defensivstarkes Team nach Goddelsheim, denn Schmiedler weist darauf hin, dass „Schwalmstadt erst ein Gegentor bekommen hat“.Sie haben allerdings erst sechs Tore geschossen. „Ich denke, dass wir offensiv die Abwehr von Schwalmstadt vor Probleme stellen können“ sagt Schmiedeler. Keine guten Erinnerungen haben die Lichtenfelser an die vergangene Saison, sie verloren in Schwalmstadt 1:8.

„Mit Statistiken beschäftigen wir uns nicht, aber ich denke, dass die Jungs zeigen wollen, dass es durchaus besser geht,“ Bei der SG fallen weiterhin Manuel Mitze, Niklas Göbel, Fynn und Daniel Butterweck aus. Kevin und Marco Vesper, sowie Steffen Butterweck konnten gestern nicht trainieren und sind für Samstag noch fraglich.

„Trotzdem werden wir wieder ein schlagkräftige Truppe stellen können, da die Mannschaft die Ausfälle bislang sehr gut kompensieren konnte und die Jungs, die auf dem Platz standen, zuletzt alle sehr gute Leistungen gezeigt haben“. lobt der Co-Trainer sein Team.

Altenlotheim – Hertingshausen. Beide Mannschaften trennen in der Tabelle vier Plätze, aber nur drei Punkte. Bei einem Heimerfolg würde die Elf von Spielertrainer Robin Wissemann die Gäste überflügeln.

Altenlotheim konnte in Schwalmstadt lange Zeit die Partie offen gestalten. „Schwalmstadt war stark, aber jetzt kommen Aufgaben wo wir punkten müssen“, sagt Wissemann. Die Gastgeber wollen endlich den ersten Heimsieg einfahren. „Da es gerade spielerisch zu Hause bisher noch nicht so gut lief, wollen wir kompakt stehen und über den Kampf ins Spiel kommen“ verrät der Spielertrainer seine Marschroute.

Fehlen wird ihm René Huneck, Lorenz Bremmer, Yannik Leisner. Hinter Sascha von Drach steht noch ein Fragezeichen. Dagegen konnte in Schwalmstadt Patrick Wissemann wieder mitwirken.

Edermünde – Mengeringhausen. Nun schon seit sechs Partien hält die Sieglosigkeit des TuSpo an. „Es wird Zeit, dass wir wieder festen Boden unter den Füßen bekommen“, sagt Andre Gutmann. Im Sonntags-Gastgeber sieht der Spielertrainer (privat frisch im Vaterglück) keinen Aufbaugegner, klar, die Mannschaft von Christoph Grunewald weist als Dritter sieben Zähler mehr vor als die Mengeringhäuser und quittierte am vergangenen Sonntag mit 1:3 in Wabern erst die erste Niederlage.

„Edermünde ist ein Brett“, sagt Gutmann. Er und sein Kollege Oliver Hintschich geben aber die Hoffnung nicht auf, dass ihr Team endlich mal eine ganze Partie konstant gut bestreitet. Zuletzt spielte der TuSpo eine starke Halbzeit gegen Bad Wildungen und hielt phasenweise gegen Primus Baunatal dagegen. Die Ergebnisse waren mit 2:3 und 1:3 nicht Laune-steigernd, die Leistungen aber teilweise.

„Wir müssen mal über 90 Minuten Fußball spielen“, sagt Gutmann. Hintschich verweist auf eine weitere Bedingung für Erfolg: „Wenn wir in der Lage sind, unsere Fehler zu minimieren, haben wir gute Chancen, als Gewinner vom Platz zu gehen.“ Engagement und Trainingsbereitschaft seien nach wie vor gut.

Beim Personal war das letzte Worte noch nicht gesprochen. Luca Lüther fehlt weiter, aber auf den Einsatz von Simon Schwechel, der gegen Baunatal nach einem Schlag aufs Knie raus musste, hoffen sie sehr. Auch Gutmann selbst liebäugelt nach abklingender Knöchelschwellung mit der Rückkehr auf den Platz. „Ich brenne“, sagt er. Wenn das alle tun, wird"s vielleicht was.  bb/mn

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