Lichtenfelser verpassen Coup ganz knapp

SG Goddelsheim/ Münden kassiert Schwalmstadts 1:1 in letzter Minute

Kevin Vesper (SG Goddelsheim/Münden) und Schwalmstadt Kenan Atas (vorn) im Zweikampf mit Ball,  dahinter Mirco Grosche.
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Ganzkörper-Einsatz: Kevin Vesper von der SG Goddelsheim/Münden und Schwalmstadts Kenan Atas (vorn) schenken sich nichts. Interessierter Zuschauer: Mirco Grosche.

Der vierte Sieg in Folge war greifbar nahe. Nur eine Minute fehlte der SG Goddelsheim/Münden zum Coup gegen den 1. FC Schwalmstadt. Mit dem 1:1 kann sie leben.

Goddelsheim - In der 90. Minute der guten Gruppenliga-Partie, die über die gesamte Spielzeit hinweg umkämpft und weitgehend ausgeglichen war, gelang dem 1. FC der Ausgleich. Eine weite Hereingabe in den Strafraum bekam SG-Keeper Marius Hühner nicht unter Kontrolle und der Ball landete im Nachschuss im Netz.

Ob es Gästespieler Jan Niklas Brandner, oder wie der gut leitende Unparteiische Philipp Nassauer im Spielbericht festhielt, ein Eigentor von Steffen Butterweck war, ist unter dem Strich egal. Die Gäste jubelten laut über den Ausgleichstreffer, den sie beinahe schon abgeschrieben hatten.

Allein das Eintrittsgeld wert war das Tor der Gastgeber zum 1:0 in der 59. Minute. Der Ball kam von der Gästeabwehr zurück und Philipp Rothe zog aus knapp 30 Metern in halblinker Position ab. Sein Schuss flog wie ein Strich an den rechten Innenpfosten und von dort ins Netz. Stadionsprecher Hartmut Weber bejubelte „ein Traumtor“ und sorgte fortan für Stimmung unter den 165 Zuschauern.

Erneut verletzten sich zwei Spieler

Die erste Halbzeit war weitgehend ausgeglichen verlaufen, vielleicht mit leichten Vorteilen für die spielerisch guten Schwalmstädter. In der Schlussphase zwei Aufreger: Zuerst scheiterte Mirco Grosche an der Querlatte (38.), dann rettete auf der Gegenseite Keeper Hühner in letzter Sekunde gegen den frei durchgelaufenen Tom Bauscher.

Pech hatten die Gastgeber, dass nach zwei Fouls in der Anfangsviertelstunde Raoul Mitze verletzungsbedingt ausgetauscht werden musste. „Als dann auch noch Fabian Thomas mit einer Zerrung in der Kabine bleiben musste, schien alles gegen uns zu laufen“, meinte SG-Trainer Jens Fresen.

Statt dessen kamen die Lichtenfelser stärker zurück und hatten nun ihrerseits die leichten Vorteile, der vor der Pause der Gast besessen hatte.. Allerdings hatten sie bei einem Lattentreffer von Brandner auch Glück. Auf der Gegenseite rettete FC-Keeper Tobias Bechtel mit einer Glanztat beim Freistoß von Mirco Grosche (76.).

„Wir hätten die Partie gerne gewonnen“, bekannte Trainer Fresen. „Aber nach den Verletzungen, die uns für die kommenden Aufgaben sehr wehtun, geht das Remis in Ordnung.“ (bb)

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