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SG Goddelsheim/ Münden: Verschossener Elfmeter als Schlüsselszene

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Zwei Spieler schauen dem Ball hinterher, im Hintergrund der Torwart
Doppeltorschütze: Jan Kraus (rechts) war Hertingshausens Matchwinner. © Kisjuhas

Über lange Zeit die spielerisch bessere Mannschaft, Chancen zuhauf, aber keinen Punkt: Die SG Goddelsheim/Münden hat sich das 0:3 (0:1) beim TSV Hertingshausen ein wenig selbst zuzuschreiben.

Hertingshausen - „Wir haben die letzte Konsequenz vor dem Tor vermissen lassen“, sagte SG-Chef Karl-Reinhard Grosche nach der Partie. Das galt in entscheidender Weise für jene Szenen sechs, sieben Minuten nach der Pause.

Mirco Grosche besaß die Topchance auf den Ausgleich, doch Timo Bauernschmitt parierte mit klasse Reflex. Grosche kam aber erneut an den Ball und wurde vom Keeper gelegt. Der Torjäger ging selbst zum Punkt –und scheiterte auch mit dem Strafstoß an Bauernschmitt (52.).

Die Lichtenfelser hätten nicht unbedingt den Schmerz dieser Situation erleben müssen. Sie bestimmten die erste Halbzeit und spielten gute Möglichkeiten heraus. Mirco Grosche jagte den Ball schon früh über die Latte (4.), die Abschlüsse seines Bruders Nils ließ Bauernschmitt nicht vorbei (9., 32.), und auch Fabian Rothe (20./geblockt) sowie Florian Mitze (24./vorbei) gelang das Tor nicht.

Jan Kraus trifft doppelt

Besser machte das Nikita Trailing, sein Schuss aus 18 Metern landete zum 1:0 im Winkel (38.) – der zweite Torschuss des TSV bis zur Pause. Kurz darauf kam Michael Kuhnhenne im Strafraum der Heimelf zu Fall, ein Foul sah der Schiedsrichter nicht.

Nach Grosches Missgeschick bot sich auch Rothe die Gelegenheit zum 1:1, seinen Kopfball hielt Bauernschmitt (57.). Drei Minuten später die Vorentscheidung gegen die SG: Nach einem Konter war Jan Kraus frei und brauchte zum 2:0 nur einzuschieben.

Den letzten Torversuch der Gäste startete Robin Pieper, nach Doppelpass mit Grosche vergab er den Anschluss (73.). Dass Torhüter Manuel Mitze in der 83. Minute den Ball im eigenen Fünfer vertändelte und Jan Kraus zu dessen zweiten Treffer einlud, war ärgerlich, tat aber nichts mehr zur Sache. (mn)

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