Fußball-Gruppenliga: Mengeringhausen hofft in Wabern auf Kehrtwende

SG Goddelsheim/ Münden will Baunataler Serie brechen

 Phillipp Rothe (Goddelsheim/links) und TuSpo-Spieler Adam Sek.
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Der TuSpo Mengeringhausen hofft in Wabern auf den Befreiungsschlag. Das Bild zeigt TuSpo-Spieler Adam Sek.

Der Gruppenliga- Spitzenreiter Eintracht Baunatal beendet heute seine Hinserien-Tournee durchs Waldecker Land.

Er hat hier satte 13 Punkte geholt und blieb nicht nur in diesen vier, sondern in bisher allen Spielen unbesiegt. Diesen Nimbus möchte die SG Goddelsheim/Münden am heutigen Mittwoch (19 Uhr) brechen. Der TuSpo Mengeringhausen hat zur gleichen Zeit beim TSV Wabern eine ähnlich schwere Aufgabe und der TSV Altenlotheim prüft ab 19.30 Uhr den Rangdritten SC Edermünde.

Goddelsheim/Münden – Baunatal. Spiele gegen den vermeintlich Besseren sind oft die leichtesten Spiele, weil man dabei nichts zu verlieren hat. Das sieht SG-Trainer Jens Fresen genauso. Drei Punkte seien gegen das Janusch-Team nicht eingeplant, sagt der Coach. „Ein Remis oder ein Sieg wären daher Bonuspunkte.“ Der Coach hat aber Personalprobleme. Neben der bekannten Ausfallliste kommen gegen den Spitzenreiter noch Verletzungen von Raoul Mitze und Fabian Thomas hinzu. Das Duo musste gegen Schwalmstadt ausgewechselt werden. „Ihr Einsatz ist unwahrscheinlich, hinzu kommt der berufsbedingte Ausfall vom Marcel Fernandes“ sagt Fresen.

Wie ernst die Baunataler die Aufgabe nehmen, belegt die Tatsache, dass Eintracht-Trainer Friedhelm Janusch den heutigen Gegner am Sonntag gegen Schwalmstadt (1:1) beobachtet hat. Sein Team ist noch ungeschlagen, nur die Wildunger haben der Eintracht bisher ein Remis (1:1) abgerungen.

Gästetrainer Janusch hat mit seinen 70. Jahren scheinbar alles erreicht, aber der Felsberger hat noch Wünsche: „Ich bin schon mit drei unterschiedlichen Klubs aufgestiegen. Und das möchte ich mit Eintracht Baunatal auch schaffen.“ Der Kader sei gut aufgestellt, sodass das Ziel nur Aufstieg lauten könne, betont der Sportliche Leiter Claudio Bonanno. Aber ist dieser Kader auch gut genug, für den heimstarken Kader von Trainer Fresen?

Wabern – Mengeringhausen. Beim TuSpo herrscht ein wenig Ratlosigkeit, denn die jüngsten Spiele hatten oft den gleichen Verlauf mit demselben Fazit: Wir hätten sie gewinnen können, aber leider gingen sie verloren. „Diese zwiegespaltene Situation geht mir selbst auf den Keks“, sagt Trainer André Gutmann. „Wir schaffen es momentan einfach nicht, den Lucky Punch zu setzen oder mal eine Führung über die Zeit zu bringen.“

Das habe nichts mehr mit Können zu tun, sondern irgendwann werde so eine Situation auch zum Kopfproblem, sagt Gutmann, der sich mit seinem Trainerkollegen Oliver Hintschich auch viel darüber austauscht, was sie im Training tun können, um den Hebel wieder umzulegen, den Kopf ihrer Spieler freizubekommen. „Konzentration ist schwer zu trainieren“, betont Gutmann. Für ihn gibt es eigentlich nur einen Weg wieder auf die Siegesstraße zurückzukehren. „Den Jungs weiter den Rücken zu stärken, mehr das Positive und weniger das Negative hervorheben.“

In Wabern kann man verlieren. Aber warum soll sich das TuSpo-Team mit solchen Floskeln abgeben. Der TSV Wabern sei nicht mehr so stark wie in den vergangenen Jahren, meint der Coach und warum sollte seinem Team der herbeigesehnte Befreiungsschlag nicht in Wabern gelingen. „Die Mannschaft ist weiterhin willig und gefestigt.“ Personell sieht es beim TuSpo recht gut aus, es steht weiterhin nur ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Marcel Löhndorf wegen Leistenproblemen.

Altenlotheim – Edermünde. Die Aufgabe gegen den SC Edermünde werde ungleich schwerer als gegen Hertingshausen, meint TSV-Spielertrainer Robin Wissemann. Schließlich kommt der Tabellendritte. Aber Bangemachen gilt nicht, denn seit Sonntag herrscht neue Euphorie am Oberbach. Es kommen immer mehr Spieler aus einer Verletzung zurück, wie Patrick Wissemann oder Tim und Nils Backhaus. „Wir haben zuletzt guten Fußball gespielt, das wollen wir gegen Edermünde fortsetzen“, sagt der Coach. Der SCE blieb bisher in allen fünf Auswärtspartien ohne Niederlage und Torjäger Felix Mertsch (Neuzugang aus Sand) hat bereits zwölf Treffer erzielt.  bb/rsm

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