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SG Goddelsheim trifft auf Hertingshausen – Trainer Fresen: Kopf diesmal mit ins Spiel nehmen

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Zweikampf Fußball
Wiederdabei: Kai Döhring (links) steht wieder im Kader der SG Bad Wildungen. Das Bild zeigt den Defensivspieler im Zweikampf gegen den Goddelsheimer Niklas Göbel. © malafo

Zwei Waldecker Gruppenligisten wollen am Mittwoch Altlasten beseitigen. Dabei ist die SG Goddelsheim/Münden (19 Uhr) ebenso wie die SG Bad Wildungen/Friedrichstein (19.30 Uhr) auf drei Punkte aus.

Goddelsheim/Münden – Hertingshausen (Hinspiel 0:3). Nach der deftigen 0:6-Niederlage in Wabern bekommen die Lichtenfelser die schnelle Chance zur Wiedergutmachung. Trainer Jens Fresen erwartet, dass sie gelingt. „Wir haben gegen Hertingshausen aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen und auch nach dem Wabern Spiel erwarte ich von meiner Mannschaft eine Reaktion.“

Die Niederlage in Wabern nennt Fresen auch in der Höhe verdient. „Wir waren gut vorbereitet, aber fast alle Spieler haben es einfach nicht geschafft, an ihre Normalform zu kommen.“

Lediglich die Einwechselspieler nimmt der Coach aus: „Bis auf das Trio Fabian Hellwig, Janis Kalhöfer und Eike Stracke waren wir vom Kopf her nicht da.“ Hellwig gab sein Debüt in der Gruppenliga. Der heutige Gast kommt als Tabellenfünfter mit 31 Punkten und erst 27 Gegentreffern als eines der abwehrstärksten Teams der Liga. Im Hinspiel versemmelte die SG zu viele Chancen für ein besserer Ergebnis. Das soll heute anders werden.

„Wir spielen zu Hause und wollen punkten“, sagt Fresen, der mit seiner Mannschaft im April acht Pflichtspiele auf dem Plan stehen hat. Ob diese Partie nach den jüngsten Schnee- und Regenfällen angepfiffen werden kann, entscheidet sich heute Mittag. SG-Vorstand Karl-Reinhard Grosche zeigte sich gestern verhalten optimistisch, falls es nicht mehr stark regne.

Kleine Kuriosität in Corona-Zeiten: TSV Hertingshausen, seit 2019 in der Liga, tritt erstmals in Lichtenfels zu einem Punktspiel an. Die bisherigen Spiele wurden pandemiebedingt abgesagt.

Bad Wildungen/Friedrichstein – Neuental/Jesberg (2:3). Nur drei Tage nach der Absage am Sonntag unternehmen die beiden Tabellennachbarn ihren nächsten Anlauf zum Kick gegen den Abstieg. Durch den Kunstrasenplatz in Altwildungen dürfte diesmal nichts mehr dazwischen kommen.

Die Gastgeber gehen die Partie nach dem 2:1-Erfolg in Altenlotheim selbstbewusst an. „Gegen Neuental/Jesberg zählen nur die drei Punkte. Wenn wir die Grundtugenden des Fußballs abrufen, wie gegen Altenlotheim, dann gewinnen wir so ein Spiel“, sagt Trainer Jan Leimbach. Er kann, anders als das am Sonntag der Fall gewesen wäre, heute auf Verteidiger Kai Döring zurückgreifen.  bb/red

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