Fußball-Kreisoberliga

SG Heinebach/Osterbach ist in Personalnöten

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Der eine ist dabei, der andere nicht: Heinebachs Alexander Denkovic (links) ist verletzt, Tobias Fischer (rechts) könnte auflaufen. In dieser Szene kämpfen beide mit Bebras Firaz Kaval um den Ball.

Heinebach. Martin Köthe muss ein Puzzle zusammensetzen.

Die Teile, die ineinander passen müssen: Spieler aus der zweiten Mannschaft der SG Heinebach/Osterbach und solche Akteure, die bislang auf anderen Positionen eingesetzt waren. Denn die erste Mannschaft des Kreisoberligisten hat, so erklärt der Trainer, gleich neun verletzte Stammspieler zu ersetzen. Am Sonntag ab 15 Uhr ist die SG Mecklar/Meckbach/Reilos zu Gast auf dem Platz in Heinebach.

Nelson Erbe, Meik Villa, Tizian Fernandez, Daniel Frank, André Penner, Stefan Dick, Alexander Denkovic, René Werner, Dominik Krause – so zählt der Übungsleiter auf, wer ihm fehlt. „Fast jede Woche kommt eine neue Hiobsbotschaft“, sagt er. Fernandez, Werner, Krause (Meniskus), Erbe (Schulter) und Villa sind so angeschlagen, dass sie womöglich für den Rest des Kalenderjahres ausfallen. Und weil Erbe und Villa Stützen der Offensive sind, „ist mir fast der ganze Sturm weggeklappt“, erläutert der Trainer. „Die schnellen Außen, die in der Vorsaison unsere Stärke waren, haben wir derzeit nicht.“

Logisch, dass der Tabellenstand die personelle Misere widerspiegelt. Mit sieben Punkten ist der eigentlich ganz passabel gestartete Neuling inzwischen auf den 13. Platz abgerutscht. Siege gegen Haunetal und Bebra, ein Remis gegen Aulatal – das waren unter anderem Resultate bis Ende August. Seitdem gab es nur noch Niederlagen. Tiefpunkt: Das 0:1 bei Schlusslicht Niederaula/Kerspenhausen mit dem Gegentor in der 81. MInute. „Wenn man da auf diese Art verliert, dann gehen die Köpfe natürlich runter“, weiß Martin Köthe. „Dabei hatten wir unsere Sache eigentlich 90 Minuten ordentlich gemacht.“

„Die Spieler, die jetzt auf dem Platz stehen, haben mein volles Vertrauen.“

Martin Köthe

Köthe muss seine Mannschaft nun neu zusammensetzen. Die eigene Reserve spielt immerhin in der A-Klasse – der Kader soll also auch nicht „geplündert“ werden. „Aber die erste Mannschaft geht natürlich vor“, weiß Köthe.

Immerhin hat es seine Defensive nicht so durchgeschüttelt wie die anderen Mannschaftsteile – „meine Viererkette steht“, betont er. 16 Gegentore sind kein schlechter Wert für einen Aufsteiger nach sieben Spielen. Neun selbst geschossene dagegen schon – Minuswert der Liga.

Gegen Mecklar/Meckbach/Reilos, das auf dem vierten Platz mit Tuchfühlung zur Spitzengruppe rangiert, soll daher auch erst einmal die Null stehen. „Vielleicht ist dann mal ein Pünktchen drin“, hofft der Coach. „Die Spieler, die jetzt auf dem Platz stehen, haben mein volles Vertrauen. Wir werden weiter arbeiten, laufen und kämpfen.“ Und hoffen, dass sich keiner mehr verletzt.

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