Fußball-Kreisoberliga

SG Heinebach/Osterbach muss jetzt liefern

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Wollen endlich punkten: die Heinebacher, hier am Ball Michael Nickel. 

Wenn die SG Heinebach/Osterbach am Sonntag ab 15 Uhr die SG Dittlofrod/Körnbach erwartet, geht es für die Elf  um den Anschluss ans untere Mittelfeld.

Heinebach – Ganze acht Punkte haben die Alheimer auf dem Konto; seit dem 30. August steht eine unheimliche Misserfolgsserie von sieben Niederlagen zu Buche. Dabei waren unglückliche – 4:5 in Steinbach, 4:6 bei Haunetal – wie deftige – 1:5 in Niederaula, 2:5 gegen Hönebach.

„Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel“, gibt Trainer Martin Köthe daher auch unumwunden zu. „Die Mannschaft muss jetzt unbedingt liefern.“

Hätte sie auch in der Vorwoche gekonnt. Da fehlte laut Köthe beim 2:3 bei der SG Wildeck das berühmte Quäntchen Glück. „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, sagt Köthe, gibt aber auch zu: „Bei solch einer Negativserie sind die Jungs natürlich im Kopf nicht frei.“ Immerhin: Moral und Einsatz hätten gestimmt. Was nicht stimmt, so der Coach, ist der Fitnessstand in Teilen des Kaders – bedingt durch Urlaube, private oder berufliche Verpflichtungen. Verletzungen kämen dazu – „ich kann nie an zwei Wochenenden hintereinander dieselbe Mannschaft aufbieten.“

Zuletzt fehlten Szaraz und Penner, der angeschlagene Labath musste nach einer knappen halben Stunde passen. Köthe hofft, das Trio am Sonntag wieder dabei zu haben. Besonders André Penner sei in der Defensive ein wichtiger Baustein.

Dittlofrod/Körnbach erwartet Köthe kompakt und zweikampfstark, mit dem Ex-Eiterfelder Bontal als gefährlicher Spitze. Dennoch fordert er unmissverständlich: „Wir brauchen zu Hause einen Dreier!“

Die übrigen beiden Mannschaften aus dem Altkreis müssen auswärts ran. Bei der SG Mecklar/Meckbach/Reilos will der ESV Hönebach bereits am Samstag ab 16 Uhr seine Tabellenführung ausbauen – halten wird er sie bei fünf Zählern Vorsprung auf Wildeck in jedem Fall. Mit dem 3:1 gegen Weiterode fanden die Hönebacher zuletzt nach kurzem Durchhänger wieder in die Spur und sind Favorit bei den Ludwigs-auern, die Vorletzter sind.

Zuletzt verloren diese übrigens mit 0:5 bei der FSG Bebra, die am Sonntag ab 15 Uhr tritt bei der FSG Hohenroda an. Gespielt wird in Ransbach. Und der Tabellendritte aus der Eisenbahnerstadt möchte sich natürlich vom Viertletzten die Butter nicht vom Brot nehmen lassen. Auch die Heinebacher werden somit Hönebach und Bebra die Daumen drücken – in der Hoffnung auf Schützenhilfe im Tabellenkeller.

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