1. Startseite
  2. Sport
  3. Fußball regional

SG Nieder-Waroldern/Landau stellt gleich zwei neue Senioren-Trainer vor

Erstellt:

Kommentare

Sebastian Schneider, 2. Vorsitzender SV Nieder-Waroldern (links), und Landaus Vorsitzender Marco Steinbach (rechts) mit den Trainern Henning Schneider (in Blau) und Hagen Marquardt.
Optimistisch in die gemeinsame Zukunft: Sebastian Schneider, 2. Vorsitzender des SV Nieder-Waroldern (links) und Landaus Vorsitzender Marco Steinbach (rechts) haben die Trainer Henning Schneider (in Blau) und Hagen Marquardt in die Mitte genommen. © Gerhard Menkel

Der ehemalige Jugendtrainer für das Unternehmen Klassenerhalt, der bisherige Frauentrainer dann ab Sommer: Die SG Nieder-Waroldern/Landau hat eine wichtige Personalie langfristig geklärt.

Landau - Hennig Schneider übernimmt den abstiegsgefährdeten Fußball-A-Ligisten als Trainer für die Restrunde des laufenden Spieljahrs, Hagen Marquardt dann ab der Saison 2023/24. Das Amt des Übungsleiters war nach dem Rücktritt von Christoph Klein im November neu zu besetzen.

„Das ist für die SG die beste Lösung, die wir bekommen konnten“, sagte Sebastian Schneider, der zweite Vorsitzende des SV Nieder-Waroldern bei der Vorstellung der zwei Trainer im Landauer Vereinsheim. Im gleichen Sinne äußerte sich Marco Steinbach, Vorsitzender des TSV Landau, zu der einvernehmlich getroffenen Entscheidung, in die der Mannschaftsrat ausdrücklich eingebunden worden sei: „Ich sehe sehr optimistisch in die Zukunft.“ Die Spieler hätten sich einhellig positiv zu dieser Paketlösung geäußert.

Schneider übernimmt eine Mannschaft, die mit 11 Punkten aus 13 Partien nur Vorletzter der Tabelle ist; diese unerwartet unbefriedigende Zwischenbilanz hatte Klein Anfang November zum Rückzug veranlasst.

Der Neue kennt einen Großteil der SG-Spieler: Er hat zwei Generationen Jugendliche beim TSV trainiert. Die Jüngeren stehen für die vielleicht erfolgreichste Dekade im Landauer Juniorenfußball überhaupt und sind nunmehr leistungsstarker Teil des Seniorenkaders.

„Ich wollte die Jungs nicht im Stich lassen“

„Ich wollte die Jungs nicht im Stich lassen“, sagte Schneider zu seiner Motivation, die Anfrage der SG anzunehmen. Dass sein Engagement auf ein halbes Jahr begrenzt bleibt, begründete der 59-jährige Angestellte in einer Verwaltung des öffentlichen Diensts mit seiner beruflichen Beanspruchung. Wo er den Hebel ansetzen will, ließ Schneider bei seiner Vorstellung erkennen: „Die Mannschaft hat bisher in 13 Spielen 45 Gegentore bekommen, in der ganzen Vorsaison waren es 53.“

Die Verantwortlichen zeigten sich sicher, dass Hagen Marquardt im Sommer einen A-Ligisten übernehmen wird und keinen Absteiger – auch der zukünftige Coach ist vom Klassenerhalt überzeugt. Der 60 Jahre alte Arolser ist eine Größe im TSV Landau, so hat er insgesamt neun Jahre lang die Mädchen und Frauen trainiert. Im November legte er wie berichtet sein Amt als Coach des Verbandsliga-Teams nieder.

Es sei sein Wunsch gewesen, nicht sofort wieder einzusteigen, sagte Marquardt, „Es stand aber immer fest, dass ich mal Männerfußball machen will.“ Nun sind es die des eigenen Vereins.

Das Vertrauen in den künftigen Trainer ist groß. „Er kennt sich im nordwaldecker Fußball aus“, sagte Marco Steinbach. Sebastian Schneider ergänzte: „Wir sind überzeugt, dass Hagen die Mannschaft nach vorne bringt.“

Offen ist, wie es mit den Verbandsliga-Fußballerinnen der SG Landau/Wolfhagen weitergeht. Für sie wird ein neuer Trainer nach wie vor gesucht. (mn)

Auch interessant

Kommentare