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SG Werratal gibt Sieg in Münden aus der Hand

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Von: Per Schröter

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Pokalübergabe: Von links  Marius Hennemuth (KleiHunDoh), Thomas Salzmann (Sparkasse) und Mündens Bürgermeister Tobias Dannenberg.
Pokalübergabe: Marius Hennemuth (KleiHunDoh), Thomas Salzmann (Sparkasse) und Tobias Dannenberg. © Per Schröter

Aufgrund vieler starker Vorstellungen hatten beim Hallenfußballturnier in Münden viele auf die SG Werratal gesetzt. Doch es kam anders.

Hann. Münden – SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach heißt der Sieger des Hallenfußballturniers um den 2. Sparkassencup, den die TG Münden, die SG Werratal und der TuSpo Weser Gimte als „Team M“ erstmals gemeinsam ausrichteten. Mit einem 3:1-Finalsieg über die SG Reinhardshagen sicherte sich der hessische Verbandsligist neben einem großen Wanderpokal auch die Siegprämie von 500 Euro.

Nachdem der vom Mündener Goran Andjelkovic trainierte Turnierfavorit sowohl in der Vorrunde als auch in der Zwischenrunde nur jeweils Gruppenzweiter geworden war, ging es im Halbfinale gegen die stark aufspielende SG Werratal. Der Bezirksligist hatte sich bis dahin im gesamten Turnierverlauf mit insgesamt acht Siegen und 28:12 Toren komplett schadlos gehalten und dabei das Andjelkovic-Team in der Vorrunde mit 3:2 bezwungen. Im packenden und hart umkämpften Semifinale gerieten die Werrataler zunächst in Rückstand, nutzten dann jedoch zwei Strafzeiten für den Gegner, um bei doppeltem Überzahlspiel innerhalb einer Minute durch Treffer von Niklas Rönnfeldt und Lukas Bock das Spiel zu drehen. Vier Minuten vor Schluss gelang dem überragenden Tim Demus, der am Ende als bester Turnierspieler ausgezeichnet wurde, zwar der Ausgleichstreffer, doch Bock brachte Werratal postwendend wieder in Führung. Hätte Marc Glatter nicht wenig später freistehend das leere Tor verfehlt, dann wäre den Gastgebern der Finaleinzug wohl nicht mehr zu nehmen gewesen. So aber kam, was kommen musste: In der Schlussminute schlug Tim Demus erneut zu und brachte sein Team ins Neunmeterschießen, bei dem Pechvogel Glatter als letzter Schütze an Torwart Marius Hennemuth scheiterte und dem Verbandslisten damit den Finaleinzug bescherte.

Abgezogen: Nino Röther (hier beim Schuss gegen Reinhardshagen) spielte mit der SG Landwehrhagen/Benterode ein gutes Hallenturnier.
Abgezogen: Nino Röther (hier beim Schuss gegen Reinhardshagen) spielte mit der SG Landwehrhagen/Benterode ein gutes Hallenturnier. © Per Schröter

Nachdem SG Reinhardshagen sein Halbfinale gegen die bis dahin überragend spielende SG Landwehrhagen/Benterode, die sowohl ihre Vor- als auch Zwischenrundengruppe gewonnen hatte, mit 5:1 für sich entschieden hatte, kam es also zu einem rein hessischen Endspiel. Das dominierten die Kleinalmeröder klar und sicherten sich durch zwei Tore von Jonas Oppermann und eines von Johannes Jank (beim zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Luca Andrecht) letztlich verdient den Turniersieg. Platz drei ging an die SG Werratal, die zuvor das im Neunmeterschießen ausgetragene kleine Finale gegen Landwehrhagen/Bent. mit 4:2 gewann.

Die besten Spieler: Von links Tim Demus (KleiHunDoh), Christof Stolle (Hemeln) und Leon Fromm (SG Werratal).
Die besten Spieler: Von links Tim Demus (KleiHunDoh), Christof Stolle (Hemeln) und Leon Fromm (SG Werratal). © Per Schröter

„Ich freue mich sehr, die Halle so gut gefüllt zu sehen“, sprach Mündens Bürgermeister Tobias Dannenberg den Organisatoren aus der Seele. Jeweils rund 450 Zuschauer hatten an allen drei Veranstaltungstagen für tolle Atmosphäre gesorgt. Sparkassen-Gebietsdirektor Thomas Salzmann beeindruckte die Kulisse ebenfalls. Er sagte: „Gerade nach Corona muss erst mal jemand ein solches Turnier wieder anstoßen. Das ist hier bestens gelungen.“ „Es ist überragend, was das Team M hier auf die Beine gestellt hat“, lobte Dannenberg. Der Dank von Mitorganisator Stefan Wilke ging „an alle, die dafür gesorgt haben, dass dieses Turnier ein Erfolg wurde.“ Eine besondere Ehre wurde Hemelns Christof Stolle zuteil, der als bester Torwart ausgezeichnet wurde. Die Torjägerkanone ging an Leon Fromm (SG Werratal), der im Turnierverlauf zwölf Mal ins Schwarze getroffen hatte. (Per Schröter)

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