Frauenfußball-Regionalliga: Calden überzeugt beim 2:1 bei Eintracht Frankfurt

Ein Sieg zum Jahresabschluss

Sorgte für den Ausgleich: Laura Fank (links) traf in Frankfurt zum 1:1 für Calden. Am Ende hatte Jahn die Nase vorne. Archiv-Foto: zhj

Frankfurt. Eine runde Sache war das erste Rückrundenspiel und zugleich letzte Spiel des Jahres der Frauenfußball-Regionalliga für den TSV Jahn Calden, der bei Eintracht Frankfurt nach einer wirklich starken Leistung mit 2:1 (1:1) gewann. Dementsprechend zufrieden war nach dem Spiel Jahn-Trainer Engin Keskin: „Wir haben das Spiel klar bestimmt und hochverdient gewonnen. Dabei hat das Kurzpassspiel sehr gut geklappt.“

Bei den vor dem Spiel noch vor den Caldenerinnen liegenden Frankfurterinnen bestimmten die Gäste von Beginn an die Begegnung. Dennoch gerieten sie zunächst in Rückstand, denn die Eintracht konnte ihre erste und auch einzige Chance zur Führung nutzen. Das Tor entsprang dabei einer Standardsituation. So landete ein Freistoß aus halbrechter Position zum 1:0 im langen Eck (24.). Dabei verletzte sich Jahn-Torhüterin Annika Fengler leicht, konnte aber weiterspielen.

Von diesem Rückstand ließen sich die Gäste aber nicht beeindrucken und wurden wenig später auch für ihre Überlegenheit belohnt. Nach einem schönen Pass von Johanna Hildebrandt in die Schnittstelle de Abwehr liefen Laura Frank und Sharon Braun dem Ball hinterher. Frank spielte dabei die Torhüterin aus und traf zum 1:1 ins leere Tor (33.). Bis zur Halbzeitpause hatte Calden weitere gute Chancen, unter anderem durch Hildebrandt, die aus aussichtsreicher Position den Ball nicht richtig traf. Auch in der zweiten Halbzeit ließ Calden auf dem Platz im Frankfurter Ortsteil Niedereschbach den Ball gut laufen, was Keskin freute: „Wir haben unsere Chancen fast alle schön herausgespielt. Das sah wirklich gut aus.“

Rückpass

Die Jahnerinnen wurden nach der Pause für ihr gutes Spiel früh belohnt, als der Schiedsrichter nach einem Rückpass einer Eintracht-Spielerin zur eigenen Torhüterin einen indirekten Freistoß im Strafraum pfiff. Hildebrandt spielte den Ball quer und Arlene Rühmer traf zum 1:2 (51.). Auch nach der Führung bestimmte Calden das Spiel und ließ nach hinten mit seiner gut stehenden Viererabwehrkette und einem guten defensiven Mittelfeld nichts anbrennen. Lediglich die Verwertung der Torchancen war noch verbesserungswürdig.

Calden: Fengler - L. Waldherr, Klement, Trabert (57. Rölling), Schlieper - Schanze (85. Müller), Ludwig - Frank (88. Passinger), Rühmer, Braun (73. Oezdemir) - Hildebrandt. (zmw)

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