Jahn-Frauen schlagen Wacker München 2:1

Sieg kann Calden nicht mehr retten

Traf kurz vor dem Pausenpfiff: Sharon Braun brachte Calden mit 2:0 in Führung. Foto: zhj

Calden. Als Schiedsrichterin Marie Elisabeth Baumann das Spiel des TSV Jahn Calden gegen den FFC Wacker München  abpfiff, hatten die Gastgeberinnen endlich wieder einen Grund zum Jubeln.

Mit dem 2:1 (2:0)-Heimerfolg feierten sie den zweiten Sieg in der Rückrunde und gaben die Rote Laterne in der Frauenfußball-Regionalliga an den Hegauer FV ab.

Doch der Klassenerhalt ist trotz der drei Punkte nur noch rechnerisch möglich, da auch der Viertletzte, Würzburg, sein Heimspiel gewann. Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt neun Punkte – bei drei noch ausstehenden Spielen.

Auch wenn der Abstieg kaum noch zu vermeiden ist, freute sich Jahn-Trainer Wolfgang Berndt über das Erfolgserlebnis: „Wir haben in der ersten Halbzeit wirklich gut gespielt, es aber versäumt, ein weiteres Tor vorzulegen. So mussten wir danach wieder um den Sieg zittern.“ Auch ohne Arlene Rühmer erwischte Calden einen guten Start und drängte den Tabellensiebten in die Defensive. Nach einem Pass aus dem Mittelfeld erzielte Johanna Hildebrandt aus halblinker Strafraumposition die frühe 1:0-Führung (10.).

Wenig später schoss Hildebrandt den Ball knapp über das Tor. Die im Strafraum freigespielte Michelle Schneider verpasste das zweite Tor, als sie an Wacker-Torhüterin Veronika Gartz scheiterte (23.). Dafür blockte Schneider drei Minuten später im eigenen Strafraum einen Schuss von Lisa Flötzner ab (26.). Eine weitere Großchance vergab Hildebrandt, als sie nach einem Sololauf über die linke Seite nur das Außennetz traf (33.). Auf der Gegenseite vereitelte Marigona Zani eine Chance von Angstwurm (36.). Kurz vor der Pause bereitete Hildebrandt am rechten Flügel das zweite Tor vor, als sie in die Strafraummitte passte, wo Sharon Braum zum 2:0 traf (45.).

Nach der Pause verlagerte sich das Spiel aber mehr in die Caldener Hälfte. Kömpel hatte zunächst mit einem Lattenschuss aus 16 Metern Pech, doch erzielte Flötzner im Nachschuss aus abseitsverdächtiger Position das 2:1 (54.). Danach war Zittern bis zum Schluss angesagt. Dennoch hatten die Jahnerinnen mit den Kopfbällen von Hildebrandt und Franziska Tux die gefährlicheren Chancen (73., 84.).

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