Verbandsliga: Kasseler Junglöwen gewinnen zu Hause 4:0 gegen FSV Dörnberg

KSV siegt nach Blitzstart

Heute Ballverteiler statt Abräumer: KSV-Spieler Jonas Spengler (rechts) leistete die Vorarbeit beim 3:0 durch David Müller. In dieser Situation greift der Dörnberger Innenverteidiger Marco Knöpfel (links) nicht ein. Foto: Schachtschneider

Kassel. Wie schon vor zwei Wochen holten die Junglöwen einen Heimdreier: Unter den Augen von KSV-Berater André Schubert gewann die Reserve des KSV Hessen Kassel gegen den stark ersatzgeschwächten Tabellendritten FSV Dörnberg in der Fußball-Verbandsliga 4:0 (2:0). Besonders in der ersten Hälfte offenbarten sich große Schwächen in der zwangsweise neu formierten Abwehr der Gäste.

„Die Marschrichtung war, Dörnberg in die eigene Hälfte zu pressen. Das ist uns gut gelungen“, befand der siegreiche Trainer Marco Althans, momentan alleiniger Cheftrainer, da Sven Hoffmeister interimsweise für die erste Mannschaft verantwortlich ist.

Bereits der erste richtige Angriff bescherte den Kasselern die Führung, als Moritz Meuser eine scharfe Flanke von der linken Seite in den Strafraum brachte. Der Abpraller gelangte zu dem aus dem Rückraum kommenden Andrej Cheberenchuk, der FSV-Torwart Dominik Zeiger keine Chance ließ (6.)

Die Dörnberger fanden mit hohen Bällen nicht die richtigen Mittel gegen die abgeklärte Junglöwen-Abwehr. Ein risikoreicher Querpass im eigenen Strafraum von Torwart Tobias Schlöffel zu Rashid Haidari führte noch zu einer der größeren Chancen für Dörnberg, doch Martin Kimnach kam nicht mehr an den Ball. Kurz darauf schalteten die KSV-Akteure wieder mal schnell in die Offensive um, sodass Steffen Dieck die Hereingabe von David Müller nur noch einschieben musste (25.). Die Umstellung auf zwei Stürmer half Dörnberg kaum, obwohl die Kasseler bereits etwas nachließen.

In der zweiten Hälfte wirkten die Gäste wieder besser sortiert, doch der KSV blieb spielbestimmend. Nachdem Kapitän Jens Wörner noch ans Außennetz geköpft hatte, (54.) setzte sich Jonas Spengler im Strafraum gegen mehrere Gegenspieler durch und brachte den Ball zu Müller, der auf 3:0 erhöhte (56.). Im Gegenzug hielt Schlöffel einen Freistoß von Kimnach im Nachfassen fest.

Das Spiel flachte etwas ab, bis wieder Müller durch eine Einzelleistung glänzte: Mit Zug zum Tor setzte er sich gegen zwei Gegner durch und traf wuchtig in die kurze Ecke zum 4:0-Endstand (82.). In der letzten Spielminute klärte Dieck einen Schuss von Tom Biedebach kurz vor der Linie. Rashid Haidari sah nach dem Schlusspfiff die Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung. „Jetzt gilt es, den Sieg am Mittwoch gegen Wildungen zu vergolden“, blickte Althans voraus.

Von Gregory Dauber

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