Bei drei Teams bleibt die Weste weiß

E-Soccer-Cup: Neun Frankenberger und sieben Waldecker Teams im Achtelfinale

Amin Kicin, Kapitän des E-Soccer-Teams der SG Bad Wildungen/Friedrichstein, an der Konsole.
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Zum Abschluss ein 4:3-Sieger: Amin Kicin, Kapitän des E-Soccer-Teams der SG Bad Wildungen/Friedrichstein, an der Konsole.

Die Fifa-Zocker aus dem Süden des Sportkreises gehen mit Vorteil in die K.o.-Runde beim E-Soccer-Cup Waldeck-Frankenberg. Von den 16 Achtelfinalisten stellen sie neun und von den drei Gruppensiegern mit der maximalen Punktausbeute zwei.

Korbach – Das stärkste Team der Vorrunde kommt von der JSG Altefeld/Frankenau: Die Konsolen-Spieler um Kapitän Noah Garthe gewannen von zwölf Partien elf, nachdem sie am letzten Spieltag in der Gruppe C den TuS Helsen mit 3:0 bezwangen. 10:2 Erfolge weist die SG Eder Frankenberg II als Rangerster der Gruppe A vor, nur einen Sieg weniger holte die JSG Diemelsee/Upland als Spitzenteam der Gruppe D.

Die einzelnen Gruppen im Überblick:

Gruppe A: Mit dem 2:1 über die Handballer des TV Külte packte Eder Frankenberg II den Gruppensieg in trockene Tücher. „Wir sind schon sehr zufrieden“, sagte Kapitän Thomas Edelbluth. Allerdings habe es auch einige enge Spiele gegeben. So setzte sich gegen Külte sein Teamkollege Christian Frick sehr knapp mit 3:2 gegen den starken Johannes Wachs durch, Daniel Schmaler sicherte mit 4:0 gegen Heinrich Wachs den „Dreier“.

Überrascht hat Edelbluth der Auftritt seines Teams nicht unbedingt. „Wir wussten, dass wir eine gute Mannschaft haben“, sagte er – die SG ist aktuell in ähnlicher Besetzung auch noch im Stayathome-Cup des Hessischen Fußball-Verbands dabei. Wie weit kann’s gehen? „Wenn wir am Ende gewinnen, würden wir uns nicht beschweren.“

Auch die Külter, für den Adrian Kann mit 5:2 gegen Maximilian Bala punktete, haben das Achtelfinale erreicht – als bestes von drei Teams mit je sechs Zählern der Gruppe. Der TSV Frankenau sicherte sich mit dem 3:0 gegen den knapp gescheiterten TuS Bad Arolsen als einer der vier besten Gruppen-Dritten das Weiterkommen. Das Ergebnis täuscht ein wenig, in den einzelnen Paarungen (Lars Lauer - Justin Wäscher 3:2, Luis Dettmar - Alexander Oltzow 6:3, Niklas Ruhwedel - Philipp Fransaert 4:3) ging es eng zu.

Gruppe B: Auch in dieser Gruppe erreichten drei Teams (jeweils mit neun Punkten) die K.-o-Runde. Im Topduell brachte die JSG Altefeld der SG Eder Frankenberg I mit 2:1 die erste Turnier-Niederlage bei. Mit dem gleichen Ergebnis setzte sich der TuS Hesperinghausen II gegen den SV Eppe durch. In der keineswegs reibungslos verlaufenen Begegnung punkteten Alexander Müller (2:0-Abbruchsieg) und Jannik Kienz (8:4) für den TuS sowie Marcel Philippow (3:2) für den SVE.

„Jetzt sind wir froh, dass wir das Ziel Achtelfinale erreicht haben. Wir sind mit unserer bisherigen Leistung sehr zufrieden“, schrieb TuS-Kapitän Müller anschließend. Man könne jetzt ganz befreit aufspielen.

Gruppe C: Mit dem 3:0 über den TuS Helsen baute die JSG Altefeld/Frankenau ihre Vorrundenbilanz auf 11:1 Einzelerfolge und zwölf Zähler aus. Lennard Heck (2:0 über Salvatore Vene), Simon Battefeld (9:1 über Tobias Kann) und Tim Bartl (4:0 gegen David Fidanza) setzten sich durch. Die Helser sind mit sechs Punkten als Dritter knapp ausgeschieden. „Natürlich sind wir deshalb ein bisschen bedrückt“, sagte Kapitän Wilhelm Becker, doch an seiner Meinung über das Turnier ändert das nichts: „Wir halten das alle für eine gute Idee.“ Er und seine Mitspieler würden das frühe Aus an der Konsole nun am liebsten auf dem Sportplatz wettmachen – sie kicken alle für den TuS auch beim richtigen Fußball.

Weiter gekommen ist die SG Bad Wildungen/Friedrichstein. Sie sicherte sich Platz zwei durch das 3:0 über Hesperinghausen I. Amin Kicin mit dem knappen 4:3 über Marcel Müller, Janis Schuldt (6:2 über Lukas Bunse) und Jan Kramer, der Yannick Halbach mit 6:3 besiegte, sorgten für den insgesamt dritten „Dreier“ der Badestädter beim Cup.

Strothe gewinnt ganz enges Topspiel

Gruppe D: Weiße Weste trägt in dieser Umgebung Diemelsee/Upland: In einer ziemlich engen Begegnung behauptete sich die JSG mit 2:1 gegen den SV Buchenberg. Justin Gerold mit 2:1 gegen Xaver Koppe und Julian Kesting, der Daniel Bärenfänger 4:3 besiegte, machten die Punkte klar.

Für Buchenberg war das 2:0 von Jan Demmer gegen Bastian Scholz eine Menge wert: Es sicherte dem SVB mit sechs Punkten als Gruppendritter einen Platz im Achtelfinale. Nummer zwei der Gruppe ist der TV Marienhagen I. Zum 2:1 gegen die SG Rennertehausen/Battenfeld II steuerten Lukas Peintner (6:1) und Lukas Esleben (10:0) die Erfolge bei, während Thaisen Gruber mit 1:6 gegen Daniel Randt unterlag.

Gruppe E: Ebenfalls zu dritt sind die Vertreter der Gruppe E ins Achtelfinale eingezogen. Als Rangerster schaffte der TSV Strothe dank des 2:1 im Duell der führenden Teams über den Tabellenzweiten SV Reddighausen den Sprung. „Das war schon sehr, sehr ausgeglichen“, meinte Strothes Kapitän Lee Hartmann, der seine Partie gegen Richard Bergener mit Golden Goal (nach 2:2) für sich entschied. Am Ende verdient, fand er, „ich hatte schon mehr Ballbesitz.“

Auch die anderen beiden Spiele standen „Spitz auf Knopf“ (Hartmann). Julian Stiehl besiegte Marlon Wolf mit 4:3, und für den SVR war Janik Kroh mit 3:2 ebenfalls nach Golden Goal gegen Claudia Mourao siegreich.

Ein konkretes Ziel für die K.o.-Runde haben sich die Strothe laut Hartmann nicht gesetzt: „Wir wollen so gut es geht spielen und probieren, weit zu kommen.“ Als Dritter kam der TSV Dodenau weiter, der Blau-Gelb Korbach mit 2:1 besiegte. Im alles entscheidenden Kick zog Eduard Skok mit 2:3 gegen Tristan Born den Kürzeren, nachdem zuvor Mert Birinci mit 3:0 gegen Nico Amhäuser für die Kreisstädter gepunktet hatte. Hätten die Blau-Gelben gewonnen, wären sie als viertbester Gruppendritter im Turnier geblieben.

Gruppe F: Der TSV Rosenthal sicherte sich mit dem deutlichen 3:0 bei den tapferen Konsolen-Junioren der JSG Hansestadt Korbach den ersten Platz. Als punktgleicher Zweiter ist die JSG Gemünden weiter, die im alles entscheidenden Match die SG Sachsenhausen mit 3:0 aus dem Rennen warf. Pech hatte bei den Waldeckern Eugen Ruf, der sich erst nach Golden Goal mit 3:4 Finn Grosch beugen musste. (mn)

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