Überraschung für Fortuna Kassel und VfR Süsterfeld

Ordnet Erfolg richtig ein: Marc Segner. Foto: Schmidt/nh

Kassel. Beim Blick auf die Tabelle reibt sich manch einer erstaunt die Augen. Nicht die Titelkandidaten stehen in der Fußball-Kreisoberliga ganz oben, sondern mit Fortuna Kassel und Aufsteiger VfR Süsterfeld Klubs, die dort nicht zu erwarten waren.

Auch wenn das Bild nach zwei Partien nur begrenzt aussagekräftig ist, so liefert es doch einen kleinen Fingerzeig. Am Sonntag ab 15 Uhr bietet sich beiden Klubs die Gelegenheit, den guten Beginn zu bestätigen. Fortuna hat am Schwarzen Stein die noch punktlose TSG Wilhelmshöhe zu Gast, Süsterfeld an der Eugen-Richter-Straße die ebenfalls stark gestartete SVH Kassel.

Fortuna bleibt realistisch:

Ganz überraschend kommen die Erfolge der Fortuna nicht. Schon in der vorigen Rückrunde holte sie 24 Punkte. Damals Erarbeitetes greift nun so richtig. Zudem fand Trainer Marc Segner in Michael Schmidt, Marc Duske und Patrick Helm punktuell passende Verstärkungen. Trotzdem bleibt er realistisch. „Wir haben gegen einen Aufsteiger und einen potenziellen Absteiger gespielt. Erst nach fünf Runden wissen wir, wo wir stehen“, sagt er mit Verweis auf Dennhausen/Dörnhagen (5:2) und den BC Sport (9:0). Als Euphoriebremse muss er sich nicht betätigen: „Die Jungs genießen die Tabellenführung, scherzen darüber, und bleiben auf dem Boden.“

Bierschenks schönes Gefühl:

Lässt die Kirche im Dorf: Mario Bierschenk. Foto: Schmidt/nh

Ganz ähnlich wie sein Kollege aus der Nordstadt bewertet auch Mario Bierschenk die Situation. „Es ist ein schönes Gefühl, nach zwei Spielen ohne Verlustpunkt und ohne Gegentor Zweiter zu sein. Aber wir lassen die Kirche im Dorf. Das ist sicher nur eine Momentaufnahme“, betont der Süsterfelder Trainer. Auch er musste mit seiner Elf noch nicht gegen die ganz dicken Brocken ran. In Wilhelmshöhe siegte der VfR 1:0, gegen den BC Sport 7:0. „In sechs oder sieben Wochen stehen wir da, wo wir hingehören“, erklärt Bierschenk und meint damit weiter unten: „Für uns ist jeder gewonnene Punkt ein Punkt gegen den Abstieg.“

Die Leistungsstärke der Süsterfelder spiegelt der zweite Rang laut Bierschenk nicht wider: „Wir müssen immer enorm hohen Aufwand betreiben, um erfolgreich zu sein.“

Was tut sich sonst?

Vizemeister TSV Heiligenrode will im dritten Anlauf endlich die ersten Punkte holen und empfängt Dennhausen/Dörnhagen. Kaufungen, mit zwei 1:0-Siegen gestartet, sollte zu Hause mit dem BC Sport leichtes Spiel haben. Derbys bestreiten Nordshausen gegen Oberzwehren und Lohfelden II gegen Bettenhausen.

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