Fußball Sparkasse Göttingen Cup

Sparta Göttingen im Endspiel gegen SSV Nörten dank „Doppel-Weiß“

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Zwei Protagonisten der Partie im Blick: Hettensens Alexander Nixdorf (Mitte) zwischen Spartas Martin Bodenbach (rechts) und Sparta-Keeper Yannick Tchuikwa, der nach der Pause einen Elfmeter des FC-Stürmers parierte. 

Update, 23.00 Uhr: Der zweite Endspiel-Teilnehmer ist der SSV Nörten. Der Landersliga-Aufsteuger besiegte Bezirksligist SCW Göttingen 5:0 durch tore von Christian Horst (2), Thorben Rudolph, Lucas Duymelinck und Nils Hillemann. 

Sparta Göttingen heißt der erste Endspiel-Teilnehmer beim 15. Sparkasse Göttingen Cup. Die Rot-Weißen vom Greitweg bezwangen den FC Hettensen-Ellierode im ersten Halbfinale am Freitag mit 1:0 (0:0) – dank einer Tor-Koproduktion von Gianni und Romano Weiß.

Hettensen-Ellierode war bislang die Überraschungs-Mannschaft des Turniers. Mit frechem, unbekümmertem Fußball kämpfte sich der Northeimer Kreisligist bis in die Runde der letzten vier Teams vor. Jetzt ist die „Turnier-Reise“ jedoch zu Ende.

Gegen Sparta war die Mannschaft von Trainer Jörg Franzke aber erstmal auf Vorsicht bedacht – ganz genauso wie die Rot-Weißen vom Greitweg. In den ersten 20 Minuten tat sich wenig, bei beiden Mannschaften waren Torchancen eher Mangelware.

Offener und chancenreicher wurde die Partie am Groner Rehbach erst danach. Und auch da versteckte sich das von zahlreichen Anhängern begleitete FC-Team keineswegs. Die erste gute Möglichkeit hatte aber Sparta durch den rechts durchgestarteten Finn Daube, der in letzter Sekunde noch abgedrängt wurde. Danach kamen die Hettenser aber zu drei aussichtsreichen Torgelegenheiten: Erst eine Doppel-Chance von Nixdorf und Jeske (25.), dann hatte Trebing zweimal in nicht einmal 120 Sekunden die Führung auf dem Fuß (33., 34.).

Auf der Gegenseite waren es danach Laurens Kreißig (36.) und Youssef Souleiman (38.) mit den Möglichkeiten zum 1:0 – aber vergebens! Kurz danach tankte sich Kreißig geschickt durch, scheiterte aber im letzten Moment an Schlussmann Schneider (44.).

Die zweite Hälfte begann mit einem Foulelfmeter für Hettensen – die große Chance zur Führung? Von wegen! Der von Spartas Füllgrabe gefoulte Nixdorf schoss selbst nach links unten. Doch Sparta-Keeper Yannick Tchuikwa parierte großartig. So ‘was wird, wie meistens im Fußball, bestraft. Gianni Weiß flankte von links in den FC-Strafraum, wo Romano Weiß aus kurzer Distanz zum 1:0 (55.) vollendete. Trainer-Sohn Romano Weiß ist der Groß-Cousin von Gianni.

Danach lieferten sich beide Teams wieder eine ausgeglichene Partie, die aber heiß umkämpft blieb. Im weiteren Verlauf erarbeitete sich Sparta Vorteile. Kurz vor Schluss reklamierten die Hettenser ein Handspiel im Strafraum, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. Vollständig beendete Sparta das Match aber nicht: Daube sah Gelb-Rot (88.) wegen Foulspiels.

„Das war ein ausgeglichenes Spiel“, meinte FC-Trainer Franzke. „Wir haben Chancen liegen lassen und wurden dafür bestraft. Für uns war das Turnier ein Riesen-Erfolg.“ Sparta-Coach Rico Weiß: „Ein Finale ist immer schön. Der FC war der erwartet schwere Gegner. Jetzt wollen wir auch das Finale gewinnen.“ Das Endspiel steigt Sonntag (15 Uhr) bei der SVG am Sandweg.  gsd/nh

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