Fragen und Antworten zum Wettbewerb, den der KSV Hessen zuletzt gewann

FSC startet in Hessenpokal

Begehrte Trophäe: Die Jagd nach dem Hessenpokal, derzeit im Besitz des KSV Hessen Kassel, beginnt.

Kassel. Wo alles hinführen kann, zeigt sich am 9. August. Dann empfängt der KSV Hessen Kassel als Hessenpokalsieger in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals den Fußball-Bundesligisten Hannover 96.

Mit solchen Perspektiven beschäftigen sich jene 32 Teams, die in der ersten Runde des Krombacher-Hessenpokals antreten, wohl kaum. Vermutlich auch nicht der FSC Lohfelden, der am heutigen Dienstagabend beim SSV Sand (19 Uhr) die nächste Runde erreichen möchte. Wie aber geht es weiter im Wettbewerb und wie geht der FSC das Duell an?

Nach welchem Modus wird der Hessenpokal gespielt?

Nach den ersten beiden K.o.-Runden kommen Drittligist Wehen Wiesbaden, die Regionalligisten KSV Hessen, Kickers Offenbach, TSV Steinbach, der KSV Baunatal als letztjähriger Regionalligist, der TSV Lehnerz als Vizemeister der Hessenliga sowie der TSV Korbach und Oberliederbach als Fairplay-Sieger hinzu.

Wie ist der Zeitplan für die nächsten Runden?

Die erste Runde wird heute abgeschlossen. Die 2. Runde muss bereits am 12. August beendet sein. Das Achtelfinale wird am 13. August ausgelost. Auch dabei wird noch in regionalen Gruppen gespielt.

Gab es in den bisher ausgetragenen Spielen der ersten Runde Überraschungen?

Die meisten Begegnungen endeten mit Favoritensiegen. Eine Ausnahme gibt es allerdings. Verbandsliga-Aufsteiger SG Bad Soden setzte sich nach Verlängerung 2:0 gegen den FC Bayern Alzenau durch und warf den Hessenligisten aus dem Wettbewerb. Derzeit sind der SV Wiesbaden und die Spvgg. Oberrad neben dem FSC die einzigen Hessenligisten im Feld.

Bei der Zweitrunden-Partie im Vorjahr führte der FSC 4:0 gegen Sand und kassierte beim 4:3-Sieg fast noch den Ausgleich. Könnte sich so etwas wiederholen?

Nachdenklich: FSC-Trainer Otmar Velte. Archivfoto: Fischer

„Passieren kann immer alles. Es ist der Anfang vom Ende, wenn man glaubt, alles im Griff zu haben“, blickt FSC-Trainer Otmar Velte zurück. Den Sandern, die er lange trainierte und für die nun Peter Wefringhaus, der selbst lange beim FSC verteidigte, verantwortlich ist, bescheinigt er eine starke Mentalität: „Sie geben nie auf.“

Welche Bedeutung misst der FSC dem Pokalwettbewerb bei?

„Die Hessenliga hat für uns absoluten Vorrang. Wir haben am Samstag das schwere Spiel in Lehnerz, damit beschäftigen wir uns am meisten“, erklärt FSC-Trainer Otmar Velte.

Gibt Velte seiner Wunschelf dann in Sand Gelegenheit, sich weiter einzuspielen, oder testet er andere Kräfte?

Weder noch. Er verfolgt einen anderen Ansatz. „Ich habe Lehnerz in Fulda beobachtet und versuche, die Mannschaft in Sand so ausgerichtet spielen zu lassen, wie sie auch in Lehnerz auftreten soll. Ob das mit demselben Personal wie gegen Griesheim passiert, ist eine andere Frage“, sagt Velte, der den kompletten Kader aufbieten kann.

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