SG Landwehrhagen/Benterode trainiert und stellt Zugänge vor

Staufenberger Fußballer erneut Vorreiter

SG Landwehrhagen/Benterode.
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Die SG Landwehrhagen/Benterode hat mit dem Training bereits begonnen.

Ein halbes Dutzend Anrufe brachte immer wieder das gleiche Ergebnis: Die Mündener Fußballvereine halten sich mit der Möglichkeit des kontaktlosen Trainings noch sehr zurück. Und so ist es wie im Herbst die SG Landwehrhagen/Benterode, die Vorreiter ist.

Staufenberg – Am Freitagabend traf sich ein Teil der Spieler mit ihrem Coach auf dem Benteröder Sportplatz. „Natürlich ist der Aufwand nicht gerade gering“, meint Trainer Andreas Kühne, „aber wir wollen den Spielern etwas anbieten.“ Im Vorfeld jeder Trainingseinheit legt die SG großen Wert auf Coronatests. Entweder besuchen die Spieler vorher ein offiziell eingetragenes Testzentrum oder der Verein stellt direkt am Sportplatz Selbsttests zur Verfügung. Außerdem sind bereits drei Akteure zweimal geimpft. Somit kann die SG das Risiko zu einem großen Teil ausschließen.

Ein echtes Novum gab es am Freitagabend ebenfalls: So früh wie noch nie präsentierten die Staufenberger ihre Neuzugänge. Gerade in diesem Bereich tun sich viele Vereine derzeit schwer. Die SG Landwehrhagen/Benterode hat aber offensichtlich ihre Schäfchen im Trockenen: Gleich fünf Neuzugänge zeigten sich auf dem nach langer Spielpause ausgezeichnet gepflegten Rasen. Mit dabei ist ein Rückkehrer: Tim Gude wird seinen älteren Bruder Jan künftig wieder in der Offensivabteilung unterstützen. Der 30-Jährige überzeugte mehrere Jahre in der 2. Mannschaft des TSV Heiligenrode in der Kreisoberliga. Sicherlich eine zusätzliche Niveausteigerung für die Mannschaft. Hinzukommen die jungen Benteröder Zwillinge Michel und Luis Schönebach. „Wir hatten sie schon zeitweise in unseren Trainingsbetrieb integriert“, berichtet Kühne. Schöner Nebeneffekt: Luis Schönebach ist Torhüter. Eine Position, auf der die SG einen Bedarf hat. Außerdem neu sind Mittelfeldspieler Jan Hoffmann (25/TSV Heiligenrode II) und Pablo Santiago Sanchez aus der eigenen Jugend (JSG Nieste/Staufenberg). Weiterer erfreulicher Fakt für Trainer Kühne: Nach den Gesprächen mit allen Spielern habe bislang noch niemand seinen Abgang angekündigt. In der zurückliegenden Teilsaison hatte die SG in der Kasseler Kreisliga A1 keine einzige Begegnung verloren und führte beim Saisonabbruch die Tabelle an. Der Aufstieg blieb jedoch aufgrund der Entscheidung des Hessischen Fußballverbandes, diesmal keine Aufsteiger zuzulassen, aus.

Andreas Kühne hat aufgrund des Impf-Fortschritts große Hoffnung, dass bald ein Ligenbetrieb starten kann. „Vermutlich wird der Verband die Ligen aber zunächst halbieren und dann im Frühjahr um Auf- und Abstieg spielen lassen.“ Auch eine Einfachserie ohne Rückspiele stehe im Raum. (Manuel Brandenstein)

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