Zwei Altkreis-Vereine im Achtelfinale

Staufenberger profilieren sich als Pokalschreck

Ricardo Morales hält sich den Zeigefinger vor den Mund.
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Da soll keiner meckern: Torschütze Ricardo Morales gelang die Vorentscheidung für die SG Escherode/Uschlag.

Was für ein Kreispokal-Wochenende für die Staufenberger Fußballvereine! Beide erreichten mit Heimsiegen das Achtelfinale.

Staufenberg – Während die SG Escherode/Uschlag ihre Pflichtspielpremiere gegen den SBV Kassel gewann, hatte Nachbar SG Landwehrhagen/Benterode im Duell mit Kreisoberligist TSG Wilhelmshöhe zum zweiten Mal in Folge gegen einen höherklassigen Gegner das bessere Ende für sich.

SG Escherode/Uschlag - SBV Kassel 3:1 (1:0). Gegen den Tabellenführer der Kreisliga A2 in der zurückliegenden Abbruchsaison hatten die Gastgeber reichlich Defensivarbeit zu verrichten. Sie entschieden aber letztlich durch zwei Standardsituationen dieses Zweitrundenspiel für sich. Gut aufgelegt waren unter anderem die Neuzugänge: Mit seinem ersten Treffer für die SG brachte Kamil Kwiotek sein neues Team in Führung (35.). In den zweiten Spielabschnitt starteten die Kasseler besser, doch zunächst konnte SG-Keeper René Schauwecker unter anderem gegen Arif Kanat parieren. Als jedoch Ozan Kaban auf der rechten Seite steil geschickt wurde und mit einem Schrägschuss abschloss, war auch Schauwecker geschlagen. Die SG Escherode/Uschlag berappelte sich allerdings, kam unter anderem zu einem Lattentrefer durch Philipp Schneider. Nach einem Freistoß des eingewechselten Daniel Alves war Ricardo Morales hellwach: Er nutzte einen Torwartpatzer handlungsschnell zum 2:1 (77.). Den Schlusspunkt setzte erneut ein Neuer: Patrick Gossmann köpfte zum Endstand ein. Viel Selbstvertrauen also für die SG, die am Sonntag mit einem Heimspiel gegen DJK Zagreb Kroatien in die neue Saison startet.

Mike Woltert (rechts) leitete mit dem Treffer zum 1:0 den Pokalsieg in Benterode ein.

SG Landwehrhagen/Benterode - TSG Wilhelmshöhe 2:0 (0:0). Das Zweitrundenspiel entwickelte sich für die Gastgeber erwartungsgemäß zu einer schwierigen Aufgabe. Die Kasseler bestimmten das Geschehen in der ersten Hälfte und präsentierten sich als gut eingestelltes und ambitioniertes Team. Allerdings: Außer einigen Fernschüssen wurden sie nicht gefährlich. Das sprach für die klassentieferen Gastgeber, die in der umkämpften Partie körperlich voll dagegen hielten und die im ersten Durchgang sogar die beste Möglichkeit besaßen: Marc Zuschlag setzte sich auf der rechten Mittelfeldseite gegen zwei Wilhelmshöher durch, und seine Flanke wuchtete Tim Gude an die Querlatte.

Nach dem Seitenwechsel erspielten sich die Staufenberger ausgeglichene Spielanteile, und in der Schlussphase schlugen sie entscheidend zu. Zunächst behielt Mike Woltert allein vor dem Keeper die Nerven (80.). Dann hatte Jan Gude den Überblick, als er nach einer abgewehrten Kasseler Ecke aus 40 Metern ins verlassene Tor zum 2:0 traf (88.). Eine starke Leistung nur eine Woche vor dem Saisonauftakt. Am Sonntag kommt Dynamo Windrad zum Punktspielstart nach Benterode. (Manuel Brandenstein)

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