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Staufenberger Zweite feiert Meisterschaft

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Von: Manuel Brandenstein

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Michel Schönebach köpft im Spiel gegen Waldau.
Erzielte den entscheidenden Treffer: Michel Schönebach, rechts. © Manuel Brandenstein

19 Siege in 22 Saisonspielen - das ist die beeindruckende Bilanz der 2. Mannschaft der SG Landwehrhagen/Benterode. Sie holte sich in der Fußball-Kreisliga B1 die Meisterschaft.

Kassel – Zum Aufstieg wird es für das Topteam nicht reichen, denn die 1. Mannschaft des Vereins bleibt ja in der Kreisliga A, und zwei Teams eines Klubs in derselben Liga sind nicht zugelassen. Für die Staufenberger darf nun Hajduk Kassel als Tabellendritter in die höhere Spielklasse. Denn auch Vizemeister FSC Lohfelden II bleibt der Aufstieg verwehrt (auch hier bleibt die 1. Mannschaft in der Kreisliga A).

Das alles konnte die SG Landwehrhagen/Benterode II am Sonntag um 14.20 Uhr beim Abpfiff noch nicht wissen. Dementsprechend ausgelassen wurde eine Saison gefeiert, die bei 19 Siegen nur ein Remis und zwei Niederlagen bereithielt. „Das konnte man beim Saisonstart nun wirklich nicht erwarten, aber wir haben es über die gesamte Saison wirklich verdient!“, sagte Christian Kühne. Held des Tages war der einzige Torschütze: Michel Schönebach. Der hatte nach einer Stunde Spielzeit aus zehn Metern Torentfernung den Überblick behalten und den Ball im Netz untergebracht. „Das wird teuer!“, rieben ihm die Teamkameraden zu. „Natürlich werde ich darauf einen ausgeben“, meinte der 19-Jährige. „Dass meine erste Saison im Herrenbereich so erfolgreich endet, ist unglaublich“, so der Mittelfeldspieler, dessen Bruder Luis das Tor der 1. Mannschaft hütet. Ansonsten hatten sich die Staufenberger gegen wild entschlossen kämpfende Waldauer sehr schwergetan. Bis zum Schluss mussten die Gäste zittern, dass nicht doch ein Waldauer Angriff von Erfolg gekrönt wurde. Letztlich löste sich die Anspannung in Jubel und Sektfontänen auf. Immerhin eine Staufenberger Mannschaft hatte letztlich feiern können; auch wenn es in der kommenden Saison erneut in der Kreisliga B weiter geht. (Manuel Brandenstein)

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