Fußball-Verbandsliga

Steinbacher im Abschluss höchst effektiv

Asbach. Das nackte Ergebnis täuscht. Denn ganz so chancenlos, wie es das 0:4 (0:1) auf den ersten Blick vermuten lässt, war der abstiegsbedrohte SVA Bad Hersfeld am Sonntag im Heimspiel der Fußball-Verbandsliga gegen den Spitzenreiter SV Steinbach nicht.

Vor rund 200 Zuschauern hatten die Gastgeber, bei denen im Vergleich zum Mittwochspiel in Willingen die Wiegand-Brüder Stephan und Christoph wieder dabei waren, im ersten Abschnitt eindeutig die besseren Möglichkeiten.

Marco Motzkus im Steinbacher Kasten musste gegen Stephan Wiegand Schuss (15.) schon sein ganzes Können aufbieten, dann scheitete Daniel Hanslik bei einem Konter nach einem weiten Abschlag von Witold Sabela am Keeper, der per Fußabwehr retten musste (30.). Und eine Minute vor dem Seitenwechsel verpasste Kapitän Sebastian Schuch nach einer scharfen Hereingabe von Hanslik nur um Millimeter – Asbachs Anhang hatte den Torschrei schon auf den Lippen.

Zu diesem Zeitpunkt führte der Spitzenreiter aber schon mit 1:0. Petr Kvaca wurde in der 28. Minute mustergültig freigespielt und brauchte den Torschützen Michael Wiegand nur zu bedienen.

Lattenkopfball als Signal

Nur eine Minute zuvor hatte Kvaca mit einem Kopfball an die Latte das erste Signal für Steinbach gesetzt. Und auch die nächste Steinbacher Chance in der 57. Minute fand sofort den Weg ins Tor. Petr Kvaca legte Florian Münkel auf, der zum 0:2 abstaubte, dann erhöhte Kvaca, der diesmal Münkels Vorlage abstaubte zum 0:3 (60.).

Steinbachs offensiver Mittelfeldspieler war es auch, der nur drei Minuten später die Konfusion in der Asbacher Abwehr – Alex Ebingers Abwehrversuch nach einer Flanke von Michael Wiegand war zu kurz geraten – zum 0:4 nutzte. Drei Tore in sechs Minuten – die Partie war entschieden. (hwx)

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