Fußball-Gruppenliga: TSV Altenlotheim in Schwalmstadtz

SV Freienhagen gegen SG Brunslar weiter nur bedingt einsatzbereit?

Fabio Fackiner
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Fabio Fackiner spielt bei der SV Freienhagen/Sachsenhausen einen defensiven Part

Das 1:6 gegen den FV Felsberg war zwar nicht die höchste Niederlage der jungen Saison, aber die bislang schwächste Vorstellung der SV. Der TSV Altenlotheim reist nach Schwalmstadt

Freienhagen/Sachsenhausen – Brunslar/Wolfershausen. Ob es am Sonntag besser wird? Der Vorjahresdritte SG Brunslar ist nach der langen Pause noch nicht richtig auf Touren gekommen und als Drittletzter noch so etwas wie Tabellennachbar. Am Mittwoch unterlag das Team von Timo Rudolph mit 2:4 in Goddelsheim, und der Trainer beklagte danach nicht nur vergeigte Punkte, sondern auch das Ausscheiden der verletzten Mario Kilian, Frieder Müller, Yannik Grenzebach und Clas Beuscher

Ob mit oder ohne die Vier, der nächste Gegner kommt für Trainer Andreas Josefiak erst an zweiter Stelle. Heute im Training geht es darum, seinen Spielern eine andere Einstellung zu vermitteln. Gegen die SG Brunslar stehen mit Fabio Fackiner, Daniel Lippe und Sascha Trost wieder drei gestandene Abwehrspieler zur Verfügung, deren Erfahrung im Spiel gegen Felsberg schmerzlich vermisst wurde.

Das Fehlen etlicher Stammspieler will Josefiak aber nicht als Alibi gelten lassen: „Uns nützt der breiteste Kader nichts, wenn die Einstellung fehlt. Die fehlende Einsatzbereitschaft hat sich durch alle Mannschaftsteile gezogen“, sagt er, „individuelle Fehler haben die gegnerischen Tore allenfalls begünstigt.“ Nach dieser Leerlaufvorstellung müssen er und sein Kollege Angelo Micino also den Team-Spirit neu beleben.

Schwalmstadt – Altenlotheim. Der spielfreie Mittwoch hat dem Aufsteiger gutgetan. „Wir waren froh über die Pause und konnten diese Woche vernünftig trainieren und uns auf Schwalmstadt vorbereiten“, sagt Spielertrainer Robin Wissemann. Die Gastgeber mussten dagegen ran – und quittierten mit dem 0:1 gegen den FC Edermünde auf eigenem Platz die erste Saisonniederlage. Gut möglich, dass sie Altenlotheim am Sonntag in Ziegenhain mit einer gewissen Portion Wut im Bauch erwarten.

Wissemann will keinen Nachteil in der höheren Belastung für den 1. FC erkennen. „Ich glaube, dass Schwalmstadt so gut und breit aufgestellt ist, dass sie das abfangen können“, glaubt er. Der Vize der Coronasaison ist schwer zu knacken. „Schwalmstadt spielt sehr ergebnisorientiert, legt großes Augenmerk auf die Defensive und steht hinten extrem stabil“, so Wissemann mit Blick auf erst ein Gegentor der Mannschaft von Marco Schwab. Sie hat allerdings umgekehrt erst dreimal getroffen.

Übergroßen Respekt wollen die Gäste nicht zeigen. „Wir sehen bisher gegen spielstarke Mannschaften besser aus und das wollen wir in Schwalmstadt auch bestätigen und punkten“, sagt Wissemann. Er muss allerdings nach seinen Angaben auf René Huneck, Patrick Wissemann, Manuel Neuschäfer, Fabian Erber, Yannik Leisner und Nils Backhaus verzichten. Foto: malafo  ahi/bb

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