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SV Gembeck: Ungeschlagen zurück in die B-Liga

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Meisterteam des SV Gembeck.
Jubel und Gratulation: Nach dem 1:0-Sieg in Strothe ehrte Klassenleiter Dirk Emmert (ganz links) das Meisterteam des SV Gembeck. © malafo

Der Reigen der Meister ist mit dem SV Gembeck komplett. Die Twistetaler nehmen als Champion der C-Klasse Nord ihr Aufstiegsrecht im Gegensatz zu Süd-Meister Wesetal II auch wahr.

Gembeck – Vielleicht wären sie immer noch Mitglied der Kreisliga B Waldeck, wenn sie nicht freiwillig in die unterste Spielklasse zurückgegangen wären. Die Zukunft war damals, vor einem Jahr, aber ungewiss für die Fußballer des SV Gembeck. Inzwischen ist sie wieder rosiger. Nach dem Meistertitel in der Gruppe Nord der C-Klasse, der am vorletzten Spieltag klar war, sagen die Schwarz-Gelben wieder ja zur B-Liga.

Eigentlich konnten sie auch nicht anders. 15 von 16 Spielen gewonnen, drei davon „zweistellig“: noch so eine Saison könnte langweilig werden. Am Ende waren es zehn Punkte Vorsprung vor dem einzigen Verfolger TuS Helsen, der im Hinspiel im Oktober beim 1:1 als einziger Gegner die ansonsten weiße Weste der Gembecker befleckte. Das Rückspiel (6:1) war eine eine Vorentscheidung im Titelkampf und eine klare Sache für die Twistetaler um den mit Abstand besten C-Liga-Torjäger Maurice van Waasen (26 Treffer).

SV Gembeck: Trainer Salokat bescheinigt „enorme Entwicklung“

Dass aus dem Meister, deer zum Abschluss von Ittertal II (Nichtantritt) die Punkte geschenkt bekam, auch ein Aufsteiger wird, so wie zuvor schon 2018, liegt daran, dass das Saisonziel, sich erst einmal zu finden, schnell abgehakt werden konnte. „Es hat sich schnell heraus kristallisiert, dass die Mannschaft mehr wollte“, sagt Trainer Thomas Salokat.

Bei engen Spielen wie etwa in Helsen oder zuletzt bei der SG Nieder-Waroldern/Landau II (4:3) habe sich die Unerfahrenheit des Teams gezeigt. „Aber es hat sich einiges entwickelt. wir sind als Team gewachsen“, meint Salokat, der auch nie in personelle Engpässe geriet. „Wir sind nie unter 14 Leuten losgefahren.“

Thomas Salokat
Erfreut über die gute Entwicklung: Trainer Thomas Salokat. © aw

Unerschrocken blickt der SV Gembeck nun dem unerwartet frühen Comeback in der Kreisliga B entgegen. „Das ist natürlich eine andere Hausnummer, auch wegen der hohen Zahl an Mannschaften, die kommende Saison zusammen kommt“, sagt der Coach. Das Team habe aber den Willen, das höhere Pensum und den erhöhten Aufwand zu meistern.

Das gilt zum Beispiel auch für Jonas Nowottny. Der freut sich, dass sein Bruder Niklas, der beim TSV/FC Korbach spielt, nicht der einzige in der Familie ist, der ein Meister-T-Shirt tragen darf. (schä)

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