Fußball-Oberliga

SVG Göttingen mit starkem 0:0 gegen Arminia Hannover

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Fulminante Aktion: Göttingens Steffen Doll (rechts) flankt Arminia Hannovers Abdullah Jankir ganz frech den Ball durch die Beine vors Tor der Gäste. 

Ein beachtliches 0:0 schaffte Neuling SVG Göttingen im zweiten Saisonspiel der Fußball-Oberliga Hannover/Braunschweig gegen den ambitionierten SV Arminia aus Hannover vor 307 Zuschauern, darunter auch einige Arminen-Fans, die ihre Mannschaft lauthals anfeuerten. Dabei hätte das Team von Trainer Dennis Erkner aufgrund der besseren Torchancen nicht einmal unverdient den Sandweg als Sieger verlassen können.

Keine Frage, die Gäste hatten sicherlich mehr vom Spiel. Damit war im Vorfeld auch durchaus zu rechnen. Gleichwohl hielten die Schwarz-Weißen dagegen, vor allem ließen sie keinerlei Torchancen zu, sodass SVG-Keeper Dennis Henze einen relativ ruhigen Nachmittag verleben konnte.

Die erste Riesentorchance bot sich dem Göttinger Nicolas Krenzek, zweifacher Torschütze beim Oberliga-Debüt des Aufsteigers im Südniedersachsenderby vor einer Woche beim 3:1-Sieg bei Eintracht Northeim. In der 22. Minute stand er völlig frei im gegnerischen Strafraum, verzog aber aus halbrechter Position, der Ball rauschte am rechten oberen Tordreieck vorbei. Und in der 39. Minute wollte es Krenzek wieder zu schön machen und zielte diesmal am linken oberen Tordreieck vorbei. Torchancen der Arminia – Fehlanzeige.

Im Mittelfeld hatten sich beide Mannschaften in der ersten Halbzeit neutralisiert. Nach dem Wechsel drückten die niedersächsischen Landeshauptstädter die Gastgeber in deren eigene Spielhälfte zurück. Die SVG konnte sich kaum befreien, und in dieser Phase war es nur eine Frage der Zeit, wann die Hannoveraner in Führung gehen würden. Doch die Defensive der Schwarz-Weißen hielt dieser Daueroffensive der Gäste stand, befreite sich dann allerdings nach einer guten Stunde, kam nun selbst zu Offensivaktionen. Die beste Chance bot sich den Arminen allerdings noch in der 67. Minute, doch nach einem Freistoß verfehlte Abdullah Jankir per Kopf nur ganz knapp das Göttinger Gehäuse.

Erkner wollte dann sogar mehr, gab sich mit diesem einen Punkt nicht zufrieden und wechselte mit Justin Taubert für Alexander Kern in der 61. und Julian Kratzert für Krenzek zehn Minuten vor dem Schlusspfiff noch zwei frische Offensivkräfte ein.

Und tatsächlich boten sich noch zwei dicke Chancen. Einen Kopfball von Kratzert in der 87. Minute kratzte Arminen-Torwart Dominik Grimpe so gerade eben mit der Hand noch von der Torlinie. Und nur eine Minute später war es derselbe SVG-Stürmer, der aus habrechter Position freistehend den Ball in den Abendhimmel jagte.  gsd

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