Fußball-Oberliga

SVG Göttingen und Eintracht Northeim: Freud und Leid dicht vereint

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Einen Schritt zu spät: SVG-Stürmer Ali Ismail springt fair über Arminen-Torwart Domini k Grimpe hinweg, der den Ball gesichert hat. 

Während die SVG Göttingen nach den beiden ersten Spieltagen in der Fußball-Oberliga Hannover/Braunschweig bei vier Punkten den zweiten Tabellenplatz einnimmt, steht der südniedersächsische Konkurrent Eintracht Northeim nach zwei Niederlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Eine erste Analyse:

Eintracht Northeim

„Im Moment zahlen wir Lehrgeld, so reicht es nicht“, meinte Teammanager Hartmut Denecke zum 0:4 beim SV Ramlingen-Ehlershausen. Dabei hielten die Eintrachtler 55 Minuten das 0:0. Was indes nachdenklich stimmt, ist, dass die Northeimer „nach vorn zu wenig Durchschlagskraft“ entwickeln. Die Chancen auf dem kleinen, engen Platz waren an einer Hand abzuzählen.

„Die Jungs konnten sich nicht durchsetzen, sie hatten zu sehr mit sich selbst zu tun“, so Denecke weiter. „Und am Ende brechen dann die Dämme.“ Der Elfmeter zum 0:2 (83.) kann passieren, aber dann gingen in den letzten Minuten die Köpfe runter. Denecke: „Da fehlt dann die ordnende Hand.“ Sehnsüchtig wartet man nun auf die Rückkehr von Marc-Yannik Grunert (Handbruch). und Daniel Schmidt (Adduktorenprobleme) . Weiter geht es für die Northeimer nun am kommenden Sonntag gegen Tündern. Denecke: „Auch ein unangenehmes Team!“

SVG Göttingen

„Total zufrieden“, ist SVG-Trainer Dennis Erkner mit der Leistung seiner Mannschaft nach zwei Spieltagen. Vor allem imponiert ihm seine „extrem starken Defensive, in der André Weide überragend gegen die Arminen gespielt hat“. So kam der Favorit aus Hannover zu selten zu einer wirklich guten Torchance. Ein Gegentor in zwei Spielen ist ein Beweis für die starke Abwehr, um die sich Erkner nun sicherlich kaum Sorgen machen muss.

Eher hapert es da noch in der Offensive. „Am Zusammenspiel, und da machen wir es uns noch etwas schwer, gilt es, noch zu arbeiten“, sagt der SVG-Coach, der sich vor allem darüber gefreut hat, dass sein Team gegen die ambitionierte Arminia stark gegengehalten hat. Und was das Chancenverhältnis betrifft – „da hätten wir gar gewinnen können“, lehnt sich Erkner in der Tat nicht zu sehr aus dem Fenster. Sowohl gegen Northeim beim 3:1-Sieg als auch beim 0:0 gegen die Arminen sei sein Team mit dem nötigen Respekt in die Partie gegangen. „Nachdem wir aber den Respekt abgelegt haben, waren wir gegen Northeim besser, gegen Arminia auf Augenhöhe“.

Nicht mehr wegzudenken aus einer inzwischen insgesamt homogenen Einheit sind Richard Hehn und Amin Al Debek. Nicht nur, dass beide vor Spielfreude sprühen, sie lenken das Spiel im Mittelfeld, sind sich aber auch nicht zu schade, vor der Abwehr „abzuräumen“.  gsd

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